Das politisch-literarische Quartett

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung

„Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen?“ (Karl Kraus)

Wir lesen täglich Nachrichten, Kommentare, Artikel, Krimis, Sachbücher; online oder gedruckt; in der U-Bahn, im Büro, im Bett ... Aber eine viel größere Menge von Veröffentlichungen bleibt einfach ungelesen. Das sind vor allem Texte, deren Lektüre Ruhe und Aufmerksamkeit braucht, Wiederholung und Nachdenken: philosophische Bücher, Werke zur politischen Theorie, historische Schilderungen, literarische Klassiker ...

Wir alle kennen das Problem der fehlenden Zeit und des Mangels innerer Ruhe im hektischen Arbeitsalltag, wodurch das Lesen solch „schwerer Kost“ oft auf der Strecke bleibt. Dabei gehört diese Lektüre nicht nur zur guten Allgemeinbildung, sie spielt auch eine wichtige Rolle für die Ausübung des pädagogischen Berufs. Nicht selten fehlen jedoch Zeit und Ruhe sogar zum Aussuchen relevanter Literatur.

Seit 2015 veranstaltet die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) hierfür mehrmals im Jahr das „Politisch-literarische Quartett“. In jeder Veranstaltung stellen vier Fachleute vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Die Buchbesprechungen werden durch eine anschließende Diskussion mit Publikumsbeteiligung inhaltlich vertieft. Video-Aufzeichnungen der Präsentationen kommen in eine „Rezensionsbibliothek“ hinein. Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht das Politisch-literarische Quartett aktuelle politische Bücher ebenso spielerisch zu vermitteln wie die berühmten „ungelesenen Klassiker“.

Die Frühlingsausgabe des Quartetts fand diesmal aus aktuellem Anlass einem Themenschwerpunkt gewidmet: Wahlen. 2024 und 2025 stehen uns einige Urnengänge bevor: Nationalratswahl, Wahlen zu mehreren Land- und Gemeinderäten – und zum Europäischen Parlament. Am 23. April 2024 wurden in der Wiener Bücherei Wieden im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung 2024 vier Bücher präsentiert, die sich allesamt mit Wahlen, Wählen und allgemein der Frage der Repräsentation befassen.

Das Quartett:

Cengiz Günay (Politikwissenschafter und Historiker; Direktor des Österreichischen Instituts für internationale Politik – oiip) Yascha Mounk: Im Zeitalter der Identität. Der Aufstieg einer gefährlichen Idee. Stuttgart: Klett-Cotta 2024
www.klett-cotta.de [...]


Tamara Ehs (Politikwissenschafterin; Demokratieberaterin und politische Bildnerin) – Veith Selk: Demokratiedämmerung. Eine Kritik der Demokratietheorie. Berlin: Suhrkamp Verlag 2023
www.suhrkamp.de [...]


Gerald Faschingeder (Wirtschafts- und Sozialhistoriker, Germanist; Direktor des Paulo Freire Zentrums) – G.B. Trudeau: Trump! – Eine amerikanische Dramödie. Bielefeld: Splitter Verlag 2017
www.splitter-verlag.de [...]


Sonja Luksik (Moderation / Politikwissenschafterin; wiss. Mitarbeiterin der ÖGPB) – David Van Reybrouck: Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist. Göttingen: Wallstein Verlag 2016
www.wallstein-verlag.de [...]


Das nächste Quartett findet am 28. November 2024 in der AK-Bücherei Oberwart statt. Weitere Informationen folgen demnächst!


Eine Übersicht der bisher besprochenen Bücher finden Sie hier: Buchbesprechungen Quartett


Videoaufzeichnungen:

Quartett, 23. April 2024, Bücherei Wieden, Wien

Quartett, 16. November 2023, online

Quartett, 4. Mai 2023, Bücherei Wieden, Wien

Quartett, 24. November 2022, online

Quartett, 5. Mai 2022, Bücherei Wieden, Wien

Quartett, 30. November 2021, online

Quartett, 23. April 2021, online

Quartett, 5. November 2020, online

Quartett, 17. September 2020, online

Quartett, 26. Mai 2020, online

Quartett, 23. Oktober 2019, bifeb, St. Wolfgang

Quartett, 9. Mai 2019, VHS Favoriten, Wien

Quartett, 4. Dezember 2018, bifeb, St. Wolfgang

Quartett, 26. Juni 2018, BVÖ, Wien

Quartett, 30. November 2017, bifeb, St. Wolfgang

Quartett, 8. März 2017, Bezirksmuseum Hietzing, Wien

Quartett, 6. Oktober 2016, VHS Ottakring, Wien

Quartett, 3.-4. Dezember 2015, bifeb, St. Wolfgang

Weitere Informationen:

Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

 

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