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Aktuelle Veranstaltungen*:

Das politisch-literarische Quartett / Wien

Die Dienstagsvorlesungen: Politische Streitfragen unserer Gegenwart / online

Refresher – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen / Wien

Tagung: Demokratie. Wissenschaft. Erwachsenenbildung. Im Spannungsfeld von Erkenntnis, Dialog und Teilhabe / St. Wolfgang


Externe Ankündigungen:

Aktionstage Politische Bildung 2026 / österreichweit

GPJE-Jahrestagung 2026: Politische Bildung als Emanzipation / Wien


*Weitere Termine und ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website: www.politischebildung.at

 


 

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

Das politisch-literarische Quartett
23. April 2026, Bücherei Wieden, Wien

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit Stadt Wien – Büchereien / Zweigstelle Bücherei Wieden

Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung veranstaltet das „Politisch-literarische Quartett“ nun seit mehr als einem Jahrzehnt. Jeweils stellen Fachleute vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Hauptthesen, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der Buchbesprechungen, die durch eine anschließende Diskussion von Referent*innen und Publikum inhaltlich vertieft werden.

Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht das politisch-literarische Quartett in einem gemütlichen Rahmen politische Neuerscheinungen ebenso zu vermitteln wie die berühmten ungelesenen oder vergessenen Klassiker.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung 2026 statt.

Das Quartett:

Fahim Amir (Autor und Universitätsprofessor für Philosophie)
Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm. Fischer Verlag: Frankfurt/Main 2025

Jana Volkmann (Schriftstellerin und Lehrende)
Hiroko Oyamada: Die Fabrik. Rowohlt: Hamburg 2026

Helmut Peissl (Geschäftsführer von COMMIT)
Roberto Simanowski: Digitale Revolution und Bildung. Für eine zukunftsfähige Medienkompetenz. Beltz Juventa: Weinheim 2021

Sonja Luksik (Moderation / wissenschaftliche Mitarbeiterin der ÖGPB)
Lea Ypi: Aufrecht. Überleben im Zeitalter der Extreme. Suhrkamp: Berlin 2025


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Die Dienstagsvorlesungen: Politische Streitfragen unserer Gegenwart
Mai – Juni 2026, online

Online-Ringvorlesung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)

Viele Menschen halten sich für unpolitisch. Die meisten Fragen des Alltags sind jedoch politischer Natur: Themen, die einen zentralen Platz in den öffentlichen Diskussionen und im Gespräch am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis und am Stammtisch einnehmen. Diese Themen besitzen zudem die Kraft, die Gesellschaft aufzuspalten. Solche Streitfragen werden zunehmend „technisch“ diskutiert. Das relevante Wissen ist aber zumeist schwer zugänglich und in der Fachsprache gehalten.

Die ÖGPB veranstaltet eine Reihe von Online-Vorlesungen zu den wichtigsten politischen Themen unserer Gegenwart. Drei Wissenschafter*innen bieten einen umfassenden Überblick über jeweils eine politische Streitfrage. Die Dienstagsvorlesungen sind für alle interessierten Erwachsenen zugänglich – auch ohne Vorkenntnisse.

Nachdem wir uns im vergangenen Jahr mit den Themen Silicon Valley, Fluchtbewegungen und Feminismus der Gegenwart beschäftigt haben, setzen wir die Reihe der Online-Dienstagsvorlesungen heuer mit folgenden Themen und Vortragenden fort:

12. und 19. Mai 2026 
Gengiz Günay (Direktor des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip) und Lehrbeauftragter an der Universität Wien):
Vom liberalen Moment zur geopolitischen Zeitenwende. Entsteht eine neue Weltordnung?

26. Mai und 2. Juni 2026 
Daniel Witzani-Haim
(Ökonom in der Arbeiterkammer Wien, Vorsitzender im Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM)):
Teuerung: Ursachen der Inflation und Strategien zur Bekämpfung. Gehen die Preise jetzt wieder runter?

9. und 16. Juni 2026
Susanne Weigelin-Schwiedrzik
(Professorin i.R für Sinologie an der Universität Wien, Programmdirektorin für China beim Center for Strategic Analysis):
China und die Unordnung der Welt. Ist China die Zukunft?

Die Vorlesungen sind jeweils zweiteilig und finden online von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich!


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Refresher – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
8. + 9. Juni 2026, AK Bildungszentrum, Wien

Für Trainer*innen und Absolvent*innen des Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der AK Wien

Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen ist nach über 25 Jahren fest in der deutschsprachigen Landschaft der politischen Bildung verankert. Wie hat es sich die letzten Jahre entwickelt und in welche Richtung lässt es sich weiterdenken?

Diese und weitere Fragen wollen wir als ÖGPB gemeinsam mit Klaus-Peter Hufer und interessierten Trainer*innen des „Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen“ bei einem Workshop diskutieren. Neben dem Austausch von Erfahrungen steht die Weiterentwicklung der Methode im Vordergrund.

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Tagung: Demokratie. Wissenschaft. Erwachsenenbildung. Im Spannungsfeld von Erkenntnis, Dialog und Teilhabe
6. + 7. Juli 2026, bifeb, St. Wolfgang

Eine Veranstaltung in Kooperation von BMFWF – Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb), Ring Österreichischer Bildungswerke, Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB), St. Virgil Salzburg

Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie ist ein Fundament, das unsere Gesellschaft trägt. Es bildet die Grundlage für Konsens, Legitimität und Stabilität und ist damit eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren unseres demokratischen Zusammenlebens. Beide Bereiche beruhen auf ähnlichen Grundprinzipien – auf Transparenz, Rationalität, Konsens- aber auch Kritikfähigkeit. Demokratie und demokratische Entscheidungsprozesse erfordern informierte Bürgerinnen und Bürger, die auf Grundlage von Wissen und wissenschaftlichem Diskurs urteilen und handeln – und dieses Wissen und diese Fakten stammen zu einem guten Teil aus wissenschaftlichen Erkenntnissen. Umgekehrt sind demokratische Verhältnisse für eine freie Wissenschaft wichtig, da nur so freie Forschung, ein freier Diskurs und kritische Debatte möglich sind. Eine ablehnende Haltung gegenüber Wissenschaft geht auch häufig mit Demokratieskepsis einher. Ebenso gilt: Wer dem politischen System misstraut, misstraut oft auch wissenschaftlichen Institutionen.

Desinformation, Polarisierung und wachsendes Misstrauen gegenüber Institutionen stellen Demokratie, Wissenschaft und Erwachsenenbildung also vor neue Herausforderungen. Welche Rolle kann die Erwachsenenbildung dabei spielen, Vertrauen zu fördern und Räume für kritische, aber konstruktive Auseinandersetzung zu eröffnen? Die Tagung „Demokratie. Wissenschaft. Erwachsenenbildung.“ widmet sich diesen Fragen aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Sie bringt Fachleute aus der Erwachsenenbildung, der politischen Bildung, aus der Wissenschaft sowie interessierte Praktikerinnen und Praktiker zusammen, um aktuelle Entwicklungen, theoretische Ansätze und Good-Practice-Beispiele zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der ersten Tagung 2026 steht das Verhältnis zwischen Erwachsenenbildung, Demokratie und Wissenschaft und widmet sich den folgenden Fragestellungen:

  • Was verbindet Demokratie und Wissenschaft? Was trennt sie?
  • Wie gestaltet sich das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und demokratischer Aushandlung?
  • Welche Beiträge kann die Erwachsenenbildung leisten, um wissenschaftliches Denken, Konsensfähigkeit, Dialog, politische Urteilskraft und gesellschaftliches Vertrauen zu stärken?
  • Welche Kompetenzen brauchen Erwachsenenbildnerinnen und -bildner, um das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie zu fördern?


Das Programm umfasst Keynotes, Projektpräsentationen, Diskussionsforen und partizipative Formate. Neben theoretischen Impulsen werden praxisnahe Projekte vorgestellt, die neue Wege der Beteiligung und der Wissenschafts- und Demokratievermittlung aufzeigen.


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EXTERNE ANKÜNDIGUNGEN


Aktionstage Politische Bildung
23. April – 9. Mai 2026, österreichweit

Am 23. April starten die Aktionstage Politische Bildung 2026. Sie  werden von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule im Auftrag des Bildungsministeriums koordiniert. Die Aktionstage finden vom Welttag des Buches bis zum Europatag am 9. Mai mit täglich neuen Angeboten zur Politischen Bildung, Veranstaltungen und Aktionen statt. Zielgruppe sind alle, die sich für Politische Bildung interessieren. Einen Schwerpunkt bilden Veranstaltungen für Lehrkräfte und Schulklassen. 2026 stehen die Aktionstage unter dem Motto „Demokratie und Nachhaltigkeit“.

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GPJE-Jahrestagung 2026: Politische Bildung als Emanzipation
21. – 23. Mai 2026, VHS Urania, Wien

Im Mai 2026 findet die Jahrestagung der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) in Wien statt. Sie wird von Demokratiezentrum Wien, GPJE und Universität Wien in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet und fungiert zugleich als achte Vienna Conference On Citizenship Education.

Die Tagung nimmt die gegenwärtigen politischen Entwicklungen zum Anlass, um über das Verhältnis von politischer Bildung und Emanzipation nachzudenken und zu fragen, ob und wie eine Aktualisierung und Ausgestaltung des Emanzipationskonzepts als normativer Bezugspunkt politischer Bildung unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen heute gelingen kann.

Ziel der Tagung ist es zu diskutieren, inwiefern eine emanzipatorische politische Bildung den Herausforderungen der Gegenwart gerecht zu werden verspricht und was mit dem Begriff der Emanzipation genau gemeint sein soll.

Barbara Litsauer und Sonja Luksik, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der ÖGPB, wirken als Workshopleiterinnen bei der Tagung mit.

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Wir empfehlen eine Anreise zu unseren Veranstaltungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Weitere Informationen finden Sie bei der jeweiligen Veranstaltung.

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