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Politisch-literarisches Quartett am Welttag des Buches
23. April 2026, Bücherei Wieden, Wien

Über die absurde moderne Arbeitswelt, eine albanische Familiensaga, indische Lebenswelten und die stets aktuell diskutierte digitale Herausforderung. Das sind die Themen der ausgewählten Literatur, die im Rahmen des politisch-literarischen Quartetts von Expert:innen in der Bücherei Wieden besprochen wird.

Am 23. April ist es wieder so weit: der Welttag des Buches trifft auf den Auftakt der Aktionstage Politische Bildung. Anlass genug, um sich beim traditionell stattfindenden politisch-literarischen Quartett mit Literatur und Sachbüchern mit politischem Bezug auseinanderzusetzen. Bei der Veranstaltung, die in Kooperation der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung mit den Büchereien der Stadt Wien stattfindet, werden vier Bücher vorgestellt und kritisch reflektiert.

Mit Arundhati Roys autobiographischer Erzählung „Meine Zuflucht und mein Sturm“ stellt der Künstler und Philosoph Fahim Amir das 2025 erschienene und mit dem National Book Critics Circle Award ausgezeichnete Buch der in Neu-Delhi lebenden politischen Kämpferin vor. Der persönliche Bezug zur Lebensrealität in Indien bildet den Kern von Roys Buch, das von dem in Wien lebenden Autor Fahim Amir besprochen wird.

Jana Volkmann, seit 2012 in Wien lebende und erfolgreich veröffentlichende Romanautorin, hat sich in ihrer Buchwahl für Hiroko Oyamadas aus dem Japanischen übersetzten „Die Fabrik“ entschieden. Die 2026 im Deutschen erschienene Geschichte über die Absurdität der modernen Arbeitswelt lässt die Grenzen zwischen Realität und dem beunruhigenden Ungewissen verschwimmen.

Einen Genrewechsel hin zur Sachliteratur vollzieht Helmut Peissl, Geschäftsführer von COMMIT – Community Medien Institut, mit seiner gewählten Lektüre. Der Experte für kritische Medienkompetenz thematisiert Roberto Simanowskis politische Abhandlung „Digitale Revolution und Bildung“. Die Veröffentlichung, die sich 2021 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie mit der digitalen Entwicklung auseinandersetzte, erlaubt eine erneute Reflexion in der Gegenwart.

Aufrecht. Überleben im Zeitalter der Extreme“ – so der Titel von Lea Ypis autobiographisch geprägter Familiensaga, die in deutscher Übersetzung 2025 bei Suhrkamp erschienen ist. Sonja Luksik, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB), stellt den zuletzt veröffentlichten Roman vor, der sich mit der Familiengeschichte der bekannten albanischen Philosophin auseinandersetzt.

Seit 2015 veranstaltet die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung das „Politisch-literarische Quartett“. In jeder Veranstaltung stellen vier Fachleute jeweils ein Buch aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor.

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