Veranstaltungsarchiv

  • (01.12.2022, 19:00 Uhr)

    Vortrag, 1. Dezember 2022, Depot, Wien


    Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe
    „Das Politische der Kultur – die Kultur des Politischen“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Depot und dem WERK X

    Kulturinstitutionen sind auch Arenen demokratiepolitischer Auseinandersetzung. Die Pandemie stellte dabei ein liberales Kultur- und Demokratieverständnis auf die Probe. Museen, Theater und Konzerthäuser mussten geschlossen bleiben oder ihre Vermittlungsarbeit in den digitalen Raum verlagern. Gleichzeitig formierten sich – teils in unmittelbarer Nachbarschaft am Karlsplatz und am Heldenplatz – Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. Fragen nach dem ökonomischen Überleben und der Rückgewinnung des Publikums überlagern momentan weitere notwendige Diskussionen, etwa: Wie können Kulturinstitutionen als Teil der urbanen Öffentlichkeit gesellschaftliche Auseinandersetzungen fördern? Wie können kulturelle und politische Bildung zusammenwirken, und wo ist es notwendig, beides zu trennen?

    Anke Schad-Spindler forscht zu Kulturpolitik und kultureller Bildung in akademischen und angewandten Kontexten. Weitere Informationen siehe www.ankeschad.at


    Veranstaltungsort:
    Depot
    Breite Gasse 3, 1070 Wien


    Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

  • (24.11.2022, 18:00 bis 20:00 Uhr)

    24. November 2022, online

     

    Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)

    Vier „Berufsleser*innen“ stellen vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Hauptthesen, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der jeweiligen Buchbesprechung, welche durch die Diskussion der Referent*innen fortgesetzt und durch Wortmeldungen des Publikums inhaltlich vertieft wird.

    Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht das politisch-literarische Quartett aktuelle politische Bücher ebenso spielerisch zu vermitteln wie die berühmten „ungelesenen Klassiker“.

    Das Quartett:

    Boris Ginner (Politikwissenschafter; bildungspolitischer Referent der Arbeiterkammer Wien) – Éric Vuillard: Der Krieg der Armen. Berlin: Matthes & Seitz 2020
    https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/der-krieg-der-armen.html

    Gamze Ongan (Studium der Theaterwissenschaften; Chefredakteurin „STIMME – Zeitschrift der Initiative Minderheiten“) – Clemens Berger: Der Präsident. Salzburg: Residenz Verlag 2020
    https://www.residenzverlag.com/buch/der-praesident

    Mathias Thaler (Professor für politische Theorie an der Universität Edinburgh) – Kim Stanley Robinson: Science in the Capital Trilogie. New York City: HarperCollins, Bantam Spectra 2004-2007
    https://www.kimstanleyrobinson.info/content/science-capital-trilogy

    Sonja Luksik (Moderation / Politikwissenschafterin; wiss. Mitarbeiterin der ÖGPB) – Natascha Strobl: Radikalisierter Konservatismus. Berlin: Suhrkamp 2021
    https://www.suhrkamp.de/buch/natascha-strobl-radikalisierter-konservatismus-t-9783518127827

    Termin:
    Do., 24. November 2022, 18:00 Uhr

    Die Veranstaltung findet online via Zoom statt:

    https://us02web.zoom.us/j/86951644823
    Meeting-ID: 869 5164 4823

    Freie Teilnahme. Keine Anmeldung erforderlich.

  • (15.11.2022, 19:00 Uhr)

    Vortrag, 15. November 2022, WERK X, Wien


    Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe
    „Das Politische der Kultur – die Kultur des Politischen“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Depot und dem WERK X

    Inwiefern ist jedes kulturelle/künstlerische Schaffen ein politischer Akt? Wie kann man etwa einen Film konzipieren und dabei entscheiden, wie das Politische darin zum Ausdruck kommen soll? Wie entwickelt man einen künstlerischen Standpunkt, der nicht mit einer politischen Meinung zu verwechseln ist? Kann ein künstlerisches Werk auf ein Publikum wirken, das nicht mit dem angesprochenen Thema vertraut ist? Welche Kulturpolitik kann dabei helfen, dass Kunst ein breiteres Publikum erreicht? Diesen Fragen wird die Vortragende vor dem Hintergrund der eigenen konkreten Erfahrungen im Bereich Film und audiovisueller Medien nachgehen.

    Nathalie Borgers ist Film-Autorin und Regisseurin, u. a. von „Kronenzeitung, Tag für Tag ein Boulevardstück“ (2002), „Die Frauenkarawane“ (2010), „The Remains. Nach der Odyssee“ (2019). Sie leitet einen Workshop über die Kunst des Dokumentarfilms an der Pariser Filmschule FEMIS.


    Veranstaltungsort:
    WERK X
    Oswaldgasse 35A, 1120 Wien


    Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

  • (10.11.2022, 09:30 bis 16:15 Uhr)

    10. November 2022, Wissensturm, Linz


    Der „Jour fixe der politischen Erwachsenenbildung“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) findet im Rahmen des Tags der Weiterbildung des Erwachsenenbildungsforums Oberösterreich statt:

    Machen Krisen die Gesellschaft totalitärer?

    Das Wechselspiel von Demokratie, Politik und Medien in Krisenzeiten

    Unser gesellschaftlicher Kontext ist derzeit von Krisen geprägt: Pandemie, Ukrainekrieg, Inflation, Klima. Am Tag der Weiterbildung wollen wir der Frage nachgehen, wie sich das Wechselspiel zwischen Berichterstattung, politischen Entscheidungsträger*innen und Demokratie in solchen Krisenzeiten gestaltet. Die Politik ist um rasche Entscheidungen bemüht und zugleich verlangt das demokratische Gesellschaftsmodell aber Zeit zum Abwägen und Diskutieren der Sachverhalte und Lösungsmöglichkeiten. Welche Rollen spielen in diesem Wechselspiel die Medien? Tragen sie zu demokratieorientierten Lösungen oder zum Aufheizen gesellschaftlicher Frontstellungen bei?

    Im zweiten Teil des Tages geht es darum, welche Antworten wir im Bereich der politischen Erwachsenenbildung auf diese Herausforderungen geben können.

    Programm:

    9.30 Eintreffen

    10.00 Eröffnung
    LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander

    10.15 Impulsreferate
    Dr. Thomas Hofer (Politikberater und Kommunikationswissenschaftler)
    Mag. Wolfgang Braun (Ressortleiter Politik bei den OÖ-Nachrichten)

    11.30 Podiums- und Plenumsdiskussion

    12.00 Mittagspause

    13.00 Inputs und Diskussion: Antworten der politischen Bildung
    Mag.a Rahel Baumgartner (Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung)
    Dr. Hakan Gürses (Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung)

    14.15 Faktoren für eine gelingende politische Bildungsarbeit
    Kleingruppe und Plenum

    15.15 Vorstellung von drei Good Practice Projekten

    16.15 Ende

    Termin:
    Do., 10. November 2022, 9:30 bis 16:15 Uhr

    Ort:
    Wissensturm
    Kärntnerstrasse 26, 4020 Linz

    Keine Teilnahmegebühr.

    Anmeldung und weitere Informationen: schlosspuchberg.at/seminar/10_26276-machen-krisen-die-gesellschaft-totalitaerer

  • (03.11.2022, 19:00 Uhr)

    Vortrag, 3. November 2022, Depot, Wien


    Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe
    „Das Politische der Kultur – die Kultur des Politischen“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Depot und dem WERK X

    Seit gut drei Jahrzehnten ist „Kultur“ einer der politisch umstrittensten Begriffe. Für die eine Seite bilden kulturelle Unterschiede den Zündstoff für soziale Konflikte, folgerichtig müsse beispielsweise die Einbürgerung von Drittstaatsangehörigen an deren vollständige „Integration“ gebunden werden. Für die andere Seite hingegen ist Kultur nur eine vorgeschobene Ausrede, um brisante soziopolitische Fragen zu kaschieren und „Rasse“ durch „Kultur“ zu ersetzen. „Identitätspolitisch“ genannte Bewegungen jüngeren Datums wiederum problematisieren etwa „kulturelle Aneignung“. Wo der Kulturbegriff politisch für derlei Konfusion sorgt, kann indes das Konzept der „Kulturalität“ helfen, die kulturellen Aspekte des „Führens“ und „Regierens“ dem politischen Verständnis zu eröffnen.

    Hakan Gürses ist wissenschaftlicher Leiter der ÖGPB.


    Veranstaltungsort:
    Depot
    Breite Gasse 3, 1070 Wien


    Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

  • (21.10.2022, 11:00 bis 16:00 Uhr)

    21. Oktober 2022, Wissensturm, Linz


    Raum (zurück)gewinnen für eine emanzipatorische und solidarische Gesellschaft

    Erste Kurztagung der Werkstätte Gemeinwesenarbeit (GWA) 

    Die Jahre der Pandemie und der sie begleitenden Einschränkungen veränderten gewohnte Muster und Praktiken der Raumnutzung nachhaltig. Aufenthaltsbegrenzungen und Abstandsregeln hatten Einfluss auf die Nutzung öffentlicher Räume und in den Wohnungen mussten viele Aufgaben bewältigt werden, für die in vielen Fällen eigentlich kein Platz war. Außerdem wirkt die zunehmende Verschränkung von virtuellem und realem Raum ambivalent: Sie eröffnet neue Möglichkeiten, birgt aber auch Risiken, insbesondere durch die Normalisierung von Kontrolle und Restriktionen.

    Das Verhältnis zwischen öffentlichen, privaten und digitalen Räumen hat sich nachhaltig verändert. Der Staat wandelte dabei sein Bild zwischen einem aktiven, unterstützenden und autoritären Gesicht. Die Zivilgesellschaft verlor Räume, Möglichkeiten sich zu organisieren oder musste sich umorientieren und Aktivitäten in digitale Räume verlagern. Dahingegen entstanden auch neue soziale Bewegungen. Die Bewegung der Coronaskeptiker*innen entdeckte die Straße als Protestraum, war aber durchsetzt von rechtsextremen und patriarchalen – also antiemanzipatorischen Ideen. Antirassistische, feministische sowie queere Bewegungen versuchten die Straße ebenso wieder zurück zu erobern, genauso wie die Klimabewegung.

    Welche Räume aber benötigen wir für eine solidarische emanzipatorische Gesellschaft, in denen Diskurse und Aushandlungen stattfinden?
    Welche Räume brauchen Erwachsenenbildung, Gemeinwesenarbeit, Kulturarbeit und soziale Bewegungen?
    Was lernen wir dabei aus der Pandemie?
    Welche Bedeutung haben physische Räume für emanzipatorische Kollektivierungs- und Bildungsprozesse?
    Welche neuen Räume können entwickelt oder zurückgewonnen werden?

    Bei der diesjährigen Tagung stehen diese Fragen im Mittelpunkt, insbesondere mit Blick auf die Raumbedarfe von marginalisierten Gruppen, die über wenig Privatsphäre verfügen und auf den öffentlichen Raum angewiesen sind. Wegen der fehlenden Aussicht auf eine Post-Corona-Zeit – eine Rückkehr zum Bisherigen würde in vielen Fällen keine Besserung bieten – wird auch über den Umgang der Gemeinwesenarbeit und der Erwachsenenbildung mit Unsicherheiten, über Möglichkeiten des Treffens sowie über Kommunikation auf Distanz nachgedacht.

    Projekte / Initiativen:

    Digital Village

    Institution: VHS Wien

    Vertreterin: Mag.a Angelika Hrubesch, MAS; Mag.a Vanessa Kinz

    Beschreibung des Themas / der Initiative:
    Unter dem Motto „Sicher in die digitale Welt!“ veranstaltet die VHS Digi-Infotage in Gemeindebauten in ganz Wien. Bewohner*innen und Anrainer*innen können sich von unseren Digi-Experts beraten lassen und ihre Fragen zu Anwendungen auf Smartphone, Tablet oder Laptop werden beantwortet. Die Digi-Infotage finden im Rahmen des Projektes „Digital Village“ statt, das aus den Mitteln der AK Wien gefördert und in Kooperation mit wohnpartner durchgeführt wird. Terminübersicht für Interessent/innen: www.vhs.at/de/digiinfotag (angelika.hrubesch@vhs.at)


    a-Zone

    Institution: a-ZONE / Vinklnova domačija

    Vertreter: Zdravko Haderlap

    Beschreibung des Themas / der Initiative:
    Die „a-ZONE“ versteht sich als Kunst- & Kulturraum sowie als Forschungs- und Bildungsraum, in dem vor allem das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt und zur Geschichte der grenzüberschreitenden Region der Ostkarawanken kritisch betrachtet und beleuchtet werden kann.
    Weiterführende Information: www.haderlap.at/


    Gemeinschaftliche Räume im Wohnquartier im Kontext von Besiedelungsbegleitung & Quartiersmanagement

    Institution: Stadtteilarbeit, Caritas der Erzdiözese Wien - Hilfe in Not

    Vertreterin: Dipl.-Ing. Dr. Katharina Kirsch-Soriano da Silva

    Beschreibung des Themas / der Initiative:
    Gemeinschaftlich nutzbare Räume sind wertvolle Ressourcen in Wohnquartieren. Sie erweitern den privaten Wohnraum, was bei kleinen oder dicht belegten Wohnungen besonders wichtig ist. Sie bieten Möglichkeiten, eigene Ideen und Initiativen - in und mit der Nachbarschaft - zu realisieren. Sie stehen aber mitunter auch im Spannungsfeld verschiedener Interessen und können Kristallisationspunkte für Nutzungskonflikte sein. Die Caritas Stadtteilarbeit begleitet die Aneignung und Nutzung von Gemeinschaftsräumen in Wohnquartieren und hat in verschiedenen Quartieren - auch angesichts der Corona Pandemie - unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
    www.caritas-stadtteilarbeit.at


    schau.Räume – partizipative Kunstprojekte

    Institution: schau.RÄUME

    Vertreterinnen: Rosalia Kopeinig, Psychologin, Biografiearbeit bei schau.Räume; Barbara Ambrusch-Rapp, Multimediakünstlerin, www.barbara-rapp.com

    Beschreibung des Themas / der Initiative:
    schau.Räume ist ein interdisziplinäres Performanceformat, das seit 2011 existiert und in leerstehenden Geschäftsräumen tabuisierte und marginalisierte soziale Themen performativ umsetzt. Dies schließt einen interventionistischen und partizipativen Ansatz mit ein. Die Themen werden also nicht nur interimistisch durch Performance im öffentlichen Raum dargestellt, sondern auch durch den partizipativen Ansatz im Sinne von „mitreden“, „mitmachen“, „mitentscheiden“ gestaltet. Dafür werden für die einzelnen Interventionen Künstler:innen, Wissenschaftler:innen aber auch NGO‘s und Privatpersonen miteinbezogen, die sich aktuell mit der ausgewählten lebensrelevanten Thematik, die gezeigt werden soll, beschäftigen. Ziel des Projekts ist es Begegnungsräume zu schaffen, die im ästhetischen Kontext zum Kunstwerk selbst werden.
    Das Format schau.Räume forscht mittels künstlerischer Forschung und Biographiearbeit.
    www.schau.raeume.cc

    Termin:
    Fr., 21. Oktober 2022, 11:00 bis 16:00 Uhr

    Ort:
    Wissensturm
    Kärntnerstrasse 26, 4020 Linz

    Referent*in:
    Ursula Spannberger

    Veranstalter:
    Werkstätte Gemeinwesenarbeit (GWA)

    Teilnahmegebühr: kostenlos

    Anmeldung und weitere Informationen:
    www.bifeb.at/bildungszentrum/programmbereiche/gwa-kurztagungsreihe-kurztagung-gemeinwesenarbeit-2022

  • (13.10.2022, 19:00 Uhr)

    Vortrag, 13. Oktober 2022, Depot, Wien


    Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe
    „Das Politische der Kultur – die Kultur des Politischen“ der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Depot und dem WERK X

    Wer spricht, und was gilt eigentlich als relevantes Wissen? Welche Strategien können vorherrschende Wissensformen in Bildungsprozessen unterlaufen? Wie lassen sich kollaborative Prozesse gestalten, in denen sich in der Aushandlung von Positionen und Rahmenbedingungen neue Räume für demokratisches Handeln öffnen? Kritische Kunst- und Kulturvermittlung setzt an der Schnittstelle von künstlerischen Strategien und emanzipatorischer Bildung einen Prozess des Verlernens in Gang. Entlang von Konzepten und Erfahrungen aus der Vermittlungspraxis von trafo.K werden Möglichkeiten und Grenzen sowie Rahmenbedingungen des gemeinsamen Sprechens und Handelns beleuchtet und in Hinblick auf eine verändernde Praxis in Bildung, Kunst und Vermittlung reflektiert.

    Renate Höllwart ist Kunst- und Kulturvermittlerin. Sie ist Mitbegründerin von Büro trafo.K, einem Kollektiv für Kunstvermittlung und kritische Wissensproduktion, im Kernteam von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis sowie im Leitungsteam des ecm – educating/curating/managing an der Universität für angewandte Kunst Wien.


    Veranstaltungsort:
    Depot
    Breite Gasse 3, 1070 Wien


    Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

  • (13.10.2022, 09:00 bis 17:30 Uhr)

    13. Oktober 2022, VHS Ottakring, Wien


    Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der Volkshochschule Ottakring

    Workshopleitung:

    Dr.in Katharina Novy: Soziologin, Historikerin, Trainerin, Moderatorin, Psychodrama-Spielleiterin ÖAGG, Beraterin für Diversity Management, Schwerpunkt Soziodrama, Psychodrama und Biografiearbeit, www.perspektivenveraendern.at
    externe Trainerin der ÖGPB
    Dr. Gert Dressel: „Biografiearbeiter“, Fortbildner und Historiker; Mitarbeiter der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ und des Instituts für Pflegewissenschaft (beides Universität Wien) und von "Sorgenetz. Verein zur Förderung gesellschaftlicher Sorgekultur" https://www.sorgenetz.at/team/
    externer Trainer der ÖGPB

    Zielgruppe:
    Mitarbeiter*innen der Erwachsenenbildungseinrichtungen und NGOs, Multiplikator*innen, haupt- und ehrenamtliche Bibliothekar*innen und Interessierte

    Ort:
    VHS Ottakring
    Panikengasse 31, 1160 Wien

    Teilnahmegebühr: Euro 60,-

    Max. TeilnehmerInnenzahl: 16

    Anmeldung:
    Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
    T 01 504 68 58
    gesellschaft@politischebildung.at

    Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.
    Weiterbildungsakademie Österreich

     

  • (11.10.2022 bis 12.10.2022, 10:30 - 17:00 Uhr)

    11.-12. Oktober 2022, FH JOANNEUM Graz

     

    Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der FH JOANNEUM, Abteilung internationale Beziehungen


    Workshopleitung:
    Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Politikwissenschafterin, Trainerin
    Dr. Hakan Gürses: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Philosoph, Trainer

    Zielgruppe:
    Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen, Mitarbeiter*innen von NGOs, Studierende und Lehrende der FH

    Termin:
    Di., 11. Oktober 2022, 10:30 bis 18:30 Uhr
    Mi., 12. Oktober 2022, 9:00 bis 17:00 Uhr

    Ort:
    FH JOANNEUM Graz
    Eggenberger Allee 11, 8020 Graz

    Teilnahmegebühr: Euro 60,-

    Max. Teilnehmer*innenzahl: 20

    Anmeldung (bis 6. Oktober 2022):
    Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
    T 01 504 68 58
    gesellschaft@politischebildung.at

    Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.
    Weiterbildungsakademie Österreich

     

  • (06.10.2022 bis 07.10.2022)

    6.-7. Oktober 2022, Haus der Begegnung, Innsbruck

     

    Zukunft von Interkulturalität, Transkulturalität und Diversität


    Eine Veranstaltung von NIC – NETWORKING INTER CULTURES

    Differenzen haben im Kontext der Migration stets eine wesentliche Rolle gespielt, wie die Genealogie des Begriffs „Interkulturalität“ verdeutlicht. So hat das Konzept der Interkulturalität eine beeindruckende Karriere gemacht und insgesamt zum Verständnis von Migration und kultureller Vielfalt beigetragen.

    Zunächst war die Einführung der interkulturellen Bildung mit dem Ziel verbunden, einer defizitorientierten Sichtweise auf Kinder und Jugendliche, deren Eltern im Zuge von Anwerbeabkommen nach Deutschland und Österreich eingewandert waren, nachhaltig entgegenzuwirken. So wurde die Idee geboren, den Dialog zwischen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und eine Art pädagogische Kulturvermittlung im deutschsprachigen Raum zu etablieren. In geeigneten Bildungssettings sollen sich demnach nicht nur Migrantinnen und Migranten, sondern alle Mitglieder der Gesellschaft vorstellen und im Sinne der Vielfalt miteinander kommunizieren. Interkulturelle Bildung, so der Grundgedanke, richtet sich an alle und ist ein offenes und dynamisches Konzept, ähnlich wie die diversitätsbewusste Bildung, welche in den letzten Jahren als pädagogisches Konzept an Bedeutung gewinnt. Die institutionelle Praxis zeigt jedoch, dass die interkulturelle Bildung ihren Zielen nur punktuell gerecht wird oder werden kann, weil ihre erkenntnistheoretische Grundlage – explizit oder implizit – immer noch die Differenz zwischen „Einheimischen“ und „Nichteinheimischen“ zu sein scheint. Um eine dichotome Denkweise zu vermeiden, werden zunehmend Schlüsselbegriffe wie diversitätsbewusste Bildung und transkulturelle Perspektiven verwendet. In diesem Zusammenhang wird im akademischen Fachdiskurs bereits seit einigen Jahren die Forderung nach einem Abschied von der interkulturellen Pädagogik erhoben und zugleich deren Rettung diskutiert. Ebenso ist zu beobachten, dass die transkulturelle Bildung vermehrt aufgegriffen wird, um bildungsrelevante und gesellschaftliche Differenzen neu denken zu können. Angesichts dieser Entwicklungen stellt die 8. NIC-Konferenz die Frage nach der (gemeinsamen) Zukunft der Konzepte Interkulturalität, Transkulturalität und Diversität zur Diskussion. 


    Die 8. NIC-Konferenz beschäftigt sich mit den nachstehenden Fragen:

    • Wo befindet sich die interkulturelle Bildung heute?
    • Sind Diversität und Transkulturalität neue experimentelle Utopien oder eine erfolgreiche Praxis?
    • Was macht die interkulturelle Bildung bis heute zu einer Institution?
    • Wo liegen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der interkulturellen, diversitätsbewussten und transkulturellen Bildung?
    • Wie sieht die Zukunft der Konzepte Interkulturalität, Transkulturalität und Diversität aus?


    PROGRAMM:

    Donnerstag, 6. Oktober 2022, 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr

    12:00 Stadtspaziergang: Fluchtpunkt / Anita Rotter und Frauke Schacht

    15:00 Registrierung

    15:30 Grußworte

    16:00 Fragestellung und Zugänge: Hakan Gürses

    16:30 Georg Auernheimer: „Ja, wo leben wir denn! Über das Ende kultureller Idyllen, neue Identitäts- und Differenzkonstrukte und pädagogische Hilflosigkeit“, Moderation: Barbara Herzog-Punzenberger  

    17:30 Erol Yıldız: „Wir und die Anderen“, Moderation: Stefan Weghuber

    18:30 Abendessen


    Freitag, 7. Oktober 2022, 9:30 Uhr bis 13:30

    09:30 Begrüßung

    09:45 Julika Baumann Montecinos & Tobias Grünfelder: „Transkulturelles Management: Eine relationale Perspektive auf kulturelle Komplexität“, Moderation: Sonja Luksik

    10:45 Kaffeepause

    11:00 Hans Karl Peterlini: „Glück und Dilemma der Vielfalt – wie umgehen damit? Skizzen für eine Klärung und Positionierung der Diversitätspädagogik“, Moderation: Marc Hill

    12:00 bis 13:30 Offene Plattform mit Murat Ateş, Magdalena Modler-El Abdaoui, Eva Grabherr, Michael Haupt, Florian Ohnmacht, Moderation: Sabine Aydt

    Resümee: NIC-Team

    Tagesmoderationen: Rahel Baumgartner


    Termin:
    Do., 6. Oktober 2022 bis
    Fr., 7. Oktober 2022

    Konferenzort & Startpunkt für den Stadtspaziergang:
    Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

    Veranstalter:
    Universität Innsbruck: Fakultät für Bildungswissenschaften; Institut für Erziehungswissenschaft; Lehr- und Forschungsbereich Migration und Bildung; Forschungszentrum Migration und Globalisierung; Forschungsschwerpunkt Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte /
    Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung /
    IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

    Kooperationspartner:
    Haus der Begegnung Diözese Innsbruck

    Teilnahmegebühr:
    EURO 30,- (Barzahlung vor Ort); für Studierende ist der Eintritt frei

    Anmeldung zur Konferenz:
    online (bevorzugt):
    www.uibk.ac.at/migration-globalization/

    Anmeldung zum Stadtspaziergang: Frauke.Schacht@uibk.ac.at (max. 25 Teilnehmer*innen). 

    Lokales Organisationsteam:
    Lehr- und Forschungsbereich Migration und Bildung

    Weitere Informationen: www.intercultures.at

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