Ungleich, un(ter)bezahlt, unsichtbar – feministische Perspektiven auf Arbeit

Zweitägiger Workshop der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung

In Österreich steigt die Zahl der erwerbstätigen Frauen seit Mitte der 1970er-Jahren kontinuierlich an, jedoch arbeiten sie vorrangig in Teilzeit. Die Vereinbarkeit von Vollzeitjob und Haus- und Sorgearbeit scheint unter den gegenwärtigen Umständen eher Mythos denn Realität – oder sie hat einen hohen Preis: In westlichen Industriegesellschaften übernehmen häufig unterbezahlte Migrantinnen die anfallende Care-Arbeit. In diese komplexe Gemengelage mischen sich seit einiger Zeit antifeministische Akteur:innen wie „Tradwives“, die auf Social Media reaktionäre Geschlechter- und Familienbilder propagieren.

Der Workshop setzt sich mit feministischen Perspektiven auf (Care-)Arbeit auseinander und bezieht aktuelle Debatten sowie Wissen und Erfahrungen der Teilnehmer:innen ein. Dabei wird ein Methodenmix angewandt, der das erworbene Wissen erlebbar und für Erwachsenenbildner:innen adaptierbar macht.

Mit folgenden Fragestellungen setzen sich die Teilnehmer:innen auseinander:

  • Wie hat sich die Frauenbewegung historisch mit Arbeit auseinandergesetzt und welche Debatten werden heute geführt?
  • Welche Probleme und Lösungsansätze im Bereich der Care-Arbeit gibt es?
  • Welche Verbindungen zwischen eigenen Erfahrungen und gesellschaftlichen Strukturen lassen sich finden?

Weitere Informationen:

Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T (01) 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

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