AKTUELL

Der Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung bringt Hinweise auf unser aktuelles Bildungsangebot sowie auf ÖGPB-Publikationen, informiert Sie über interessante Themen politischer Bildung und hält Sie bezüglich der relevanten Termine und Modalitäten der Projektausschreibung auf dem Laufenden. Anmeldungen unter www.politischebildung.at/oegpb/newsletter/


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Aktuelle Veranstaltungen:

Vortrag: Jeffrey Wimmer: Kritische Medienanalyse im digitalen Zeitalter / Wien

NIC-Konferenz 2018: Bildung in der Fluchtgesellschaft / Innsbruck

Workshop: Flucht und Asyl: aus der Perspektive der politischen Bildung / Wien


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Jeffrey Wimmer: Kritische Medienanalyse im digitalen Zeitalter
Vortrag, 7. November 2018, Veranstaltungszentrum Mariahilf, Wien

Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "Kritische Medienkompetenz in der politischen Erwachsenenbildung" der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit COMMIT, dem Depot und der VHS Mariahilf

Die Fähigkeit zu einem kompetenten und kritischen Umgang mit Medien ist relevanter als je zuvor. Deren Vermittlung bildet eine zentrale Herausforderung für die Erwachsenenbildung. Das Konzept der kritischen Medienanalyse zielt unter anderem darauf ab, die Entstehung, Repräsentation und Wirkkraft der neuen digitalen Leitmedien wie z. B. Facebook in einer prüfenden Weise detailliert zu erfassen und zu verstehen. In Zukunft wird es verstärkt darum gehen, diese Erkenntnisse für eine politische und zivilgesellschaftliche Lösung gegenwärtiger soziokultureller Konflikte zu verwenden.

Jeffrey Wimmer, Kommunikationswissenschaftler, Universität Augsburg

Termin:
Mi., 7. November 2018, 19.00 Uhr

Ort:
Veranstaltungszentrum Mariahilf
Otto-Bauer-Gasse 9, 1060 Wien

Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Moderation:
Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Politikwissenschafterin, Trainerin

Letzter Termin der Vortragsreihe:

Mi., 28. November 2018, 19.00 Uhr, Depot
Liriam Sponholz: Hass im Netz

Weitere Informationen: www.politischebildung.at/oegpb/bildungsangebot/vortragsreihe/

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NIC 2018: Bildung in der Fluchtgesellschaft
Konferenz, 15. + 16. November 2018, Universität Innsbruck

Eine Veranstaltung des Instituts für Erziehungswissenschaft, der Fakultät für Bildungswissenschaften, der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung und des Interkulturellen Zentrums Wien

Wenn sich an den Ursachen wie Hunger, Kriege, Klimawandel und die Weltwirtschaftsordnung nichts ändert, werden Fluchtbewegungen auch in Zukunft für viele Millionen Menschen eine Überlebensfrage sein. Solange es globale Fluchtursachen gibt, werden Menschen nach Europa kommen, ob es uns gefällt oder nicht. Unsere Gesellschaften werden sich verändern, vielfältiger und komplexer werden. Diese Entwicklung stellt insbesondere für die Bildung eine enorme Herausforderung dar. Bildungsinstitutionen wie Kindergärten, Schulen, Erwachsenenbildungseinrichtungen und vor allem Hochschulen im deutschsprachigen Raum haben bisher kaum oder nur punktuell darauf reagiert bzw. konzeptionelle Konsequenzen daraus gezogen.

Die NIC-Konferenz bietet den Akteur/innen unterschiedlicher Felder einen Rahmen, um entlang gemeinsamer Fragen die existierenden Konzepte, Ansätze und Perspektiven zu reflektieren und dabei neue Handlungsräume zu entwickeln. Aus der kritischen Auseinandersetzung können neue Impulse und Ideen hervorgehen, die für ein zeitgemäßes Bildungskonzept im Zusammenhang mit Flucht und geflüchteten Menschen relevant sind.

  • Wie geht die Interkulturelle Bildung mit dem Thema Flucht um? Gibt es neue Konzepte/Ideen?
  • Wie gehen zivilgesellschaftliche Organisationen damit um?
  • Werden kulturalisierende Sichtweisen in diesem Bereich weiter tradiert?
  • Welche Rolle spielt die paternalistische Haltung im Umgang mit geflüchteten Menschen?
  • Gibt es gelungene Praxisbeispiele?
  • Welche neuen und nachhaltigen Bildungskonzepte brauchen wir?

Programm

Mitveranstalter:
Universität Bozen / Institut für Zeitgeschichte / Forschungszentrum für Migration & Globalisierung / Doktoratskolleg "Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung"

Kooperationspartner:
ZEMIT / Fluchtpunkt

Tagungsteam:
Michaela Bstieler, Marc Hill, Erol Yildiz (Universität Innsbruck)
Sonja Luksik, Hakan Gürses, Rahel Baumgartner (ÖGPB)
Martina Fürpass, Alice Scridon (IZ)

Termin:
Do., 15. November 2018 und
Fr., 16. November 2018

Konferenzort:
Universität Innsbruck
Kaiser-Leopold-Saal, Theologische Fakultät
Karl-Rahner-Platz 3, 6020 Innsbruck

Teilnahmegebühr: Euro 20,- / 10,- (Barzahlung vor Ort)

Anmeldung:
michaela.bstieler@uibk.ac.at

Weitere Informationen: www.intercultures.at

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Flucht und Asyl: aus der Perspektive der politischen Bildung
TTT-Workshop, 21. + 22. November 2018, wienXtra, Wien

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung in Kooperation mit wienXtra-institut für freizeitpädagogik

Über 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht; davon über 20 Millionen über die nationalen Grenzen ihres Landes hinweg. Spätestens seit dem verstärkten Ankommen von Flüchtlingen in Europa dominiert die "Flüchtlingskrise" die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Österreich und der EU. Diese Situation fordert auch die politische Bildung heraus, mit Wissen, Fakten und Gesprächsangeboten Asyl im international-juridischen Zusammenhang als ein Menschenrecht erscheinen zu lassen und die Öffentlichkeit über aktuelle Fragen aufzuklären.

Um hier einen Beitrag zu leisten, hat die ÖGPB zwei Fach-Organisationen angefragt, ein Training zu entwickeln: asylkoordination österreich ist die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingsorganisationen, BAOBAB - als Einrichtung des Globalen Lernens - bietet didaktische Reflexionen und Anregungen zum Thema.

In der zweitägigen Veranstaltung werden die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, mit den TrainerInnen der beiden Organisationen Hintergründe sowie Methoden zur Thematisierung der (globalen) Ursachen von Flucht und der Rechtslage im europäischen Kontext kennenzulernen. Ebenso wird angesichts der Diskussionen rund um eine "Willkommenskultur" und der zugleich zunehmenden Ängste und Verunsicherungen die Rolle der (sozialen) Medien in diesem oft polarisierenden Diskurs hinterfragt. Dazu erfolgt mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen und (Falsch-)Informationen.

Zielgruppe:
ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MultiplikatorInnen, NGO-MitarbeiterInnen

Workshopleitung:
MMag.a Magdalena Emprechtinger: BAOBAB, Sozialwissenschafterin, Bildungsreferentin
Dr.in Mag.a Hildegard Hefel: BAOBAB, Romanistin, Bildungsreferentin
Dr. Herbert Langthaler: asylkoordination österreich, Kultur- und Sozialanthropologe, Trainer

Termin:
Mi., 21. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr und
Do., 22. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:
wienXtra-institut für freizeitpädagogik
Albertgasse 35/Hof
Seminarraum 1 - 1.Stock, 1080 Wien

Teilnahmegebühr: Euro 50,-

Anmeldung:
wienXtra-institut für freizeitpädagogik
T 01 4000-83 415
ifp@wienXtra.at
Online-Anmeldung

Der Workshop ist mit 1 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at/oegpb/bildungsangebot/flucht_asyl/

 

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