Schwerpunktthemen

(A) 2007 – „Europäisches Jahr der Chancengleichheit für alle“

Die Europäische Kommission hat das Jahr 2007 zum „Europäischen Jahr der
Chancengleichheit für alle“ erklärt. Die ÖGPB fördert daher im besonderen Projekte,
die sich mit dem Schutz vor Diskriminierung und mit Vielfalt als positivem Wert
auseinandersetzen. Die von der Kommission im Detail angesprochenen Themen sind,
die Rechte auf Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung, Stärkung von
Partizipation, Anerkennung von Diversität und Toleranz in der Gesellschaft. Diese
Themen sollen durch Vermittlungsformen, die zum Verständnis und der Durchsetzung
individueller und struktureller Maßnahmen zum Schutz vor Diskriminierung beitragen,
behandelt werden.
Weitere Informationen auf:
www.europa.eu.int/comm/employment_social/fundamental_rights/news/news_de.htm


(B) Armut und Reichtum
Auswirkungen von Globalisierung und Ökonomisierung


Gefördert werden Projekte, die sich mit der ungleichen Verteilung von Ressourcen
und den Auswirkungen liberalisierter Märkte auf Lebensbedingungen und
Entwicklungschancen beschäftigen. Die Projekte sollen zum Verständnis von
strukturellen, politischen, wirtschaftlichen, individuellen oder gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen für das Spektrum von Existenzsicherung bis Wohlstand
beitragen. Auch das Engagement globaler Informations- und
Kommunikationsnetzwerke sowie alternativer politischer Akteure (NGOs wie
Greenpeace, attac, u.a.) sowie der Frauenbewegungen eine Dekade nach der
Weltfrauenkonferenz von Peking 1995 können Inhalte der Projekte sein.


(C) Gender Mentoring

Bildungsmaßnahmen, die den Weg von Frauen zu politischem Engagement und
politischer Verantwortung unterstützen und begleiten, sollen speziell gefördert
werden. Thematisiert werden sollen u.a. Kenntnisse über politische und
gesellschaftliche Prozesse, Strategien zur Partizipation, Aufbau von Netzwerken,
Entwicklung autonomer und individueller Kompetenzen, die Stärkung von
Durchsetzungsvermögen und die Erarbeitung eigener Ideen und
gesellschaftspolitischer Konzepte in Hinblick auf unterschiedliche
Sozialisationsgeschichten. Besonders erwünscht sind Methodenvielfalt und
teilnehmerinnenorientierte Praxisnähe.


(D) Wissensgesellschaft – Förderung von Medienkompetenz

Gefördert werden Projekte, die auf eine Verringerung der Barrieren beim
Wissenszugang bildungsferner Schichten und eine Erhöhung der Medienkompetenz
von ErwachsenenbildnerInnen abzielen, um einen kritischen Zugang zu den Inhalten
von (klassischen und neuen) Medien zu ermöglichen. Unterstützt werden vor allem
Projekte, die Fragen der niederschwelligen Zugänglichkeit (Accessability, u.a. für
Sehbehinderte) bearbeiten und Möglichkeiten, den "digital divide“ zu überwinden,
aufzeigen.

(E) Europäische Union – Partizipationschancen und aktuelle Fragen

Um Förderung ansuchen können Projekte, die sich mit den lokalen Auswirkungen
europäischer Politik und regionalen/kommunalen bzw. nationalen/supranationalen
Partizipationsmöglichkeiten in der EU auseinander setzen. Fragen der sozial- und
wirtschaftspolitischen Orientierung der EU können ebenso thematisiert werden wie
Erweiterungsszenarien und die Diskussion um eine europäische Identität bzw.
Verfassung.

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