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Aktuelle Veranstaltungen*:
Kritische Medienkompetenz. Politische Erwachsenenbildung im digitalen Zeitalter / Wien
Das politisch-literarische Quartett / Wien
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen / Wien
Die Dienstagsvorlesungen: Politische Streitfragen unserer Gegenwart / online
Refresher – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen / Wien
Externe Ankündigung:
EPALE und Erasmus+ Konferenz 2026: „Learning to Navigate: Orientieren, Lernen und Entscheiden als Grundkompetenzen für die Zukunft“ / Wien
*Weitere Termine und ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website: www.politischebildung.at/
AKTUELLE VERANSTALTUNGEN
Kritische Medienkompetenz. Politische Erwachsenenbildung im digitalen Zeitalter
23. + 24. März 2026, AK Bildungszentrum, Wien
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der AK Wien
Die aktuelle Diskussion um die politischen Folgen von „Fake News“, um die personalisierte Anzeige von Medieninhalten auf Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen oder um die Auswirkungen von Hass im Netz verdeutlicht eindringlich, dass die Fähigkeit zu einem kompetenten und kritischen Umgang mit Medien in unserer Gesellschaft immer relevanter wird.
Kritische Medienkompetenz betont die politische Dimension des Medienhandelns. Interessenlagen, Machtstrukturen, ökonomische Verhältnisse und soziale Dynamiken gilt es zu verstehen, um den bewussten Umgang mit Medien zu ermöglichen: im Sinne von Rezipieren, Analysieren und Gestalten der Inhalte auf individueller, sozialer und kultureller Ebene.
Der Workshop vermittelt anhand aktueller Aspekte des Medienwandels Wissen über und Analysewerkzeuge zu Themen wie: Medienökonomie und Digitalisierung, Filterblasen und Echoräume, Strategien gegen Fake News und Hasssprache.
Die Anmeldung endet am 19. März 2026!
Das politisch-literarische Quartett
23. April 2026, Bücherei Wieden, Wien
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit Stadt Wien – Büchereien / Zweigstelle Bücherei Wieden
Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung veranstaltet das „Politisch-literarische Quartett“ nun seit mehr als einem Jahrzehnt. Jeweils stellen Fachleute vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Hauptthesen, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der Buchbesprechungen, die durch eine anschließende Diskussion von Referent*innen und Publikum inhaltlich vertieft werden.
Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht das politisch-literarische Quartett in einem gemütlichen Rahmen politische Neuerscheinungen ebenso zu vermitteln wie die berühmten ungelesenen oder vergessenen Klassiker.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung 2026 statt.
Das Quartett:
Fahim Amir (Autor und Universitätsprofessor für Philosophie)
Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm. Fischer Verlag: Frankfurt/Main 2025
Jana Volkmann (Schriftstellerin und Lehrende)
Hiroko Oyamada: Die Fabrik. Rowohlt: Hamburg 2026
Helmut Peissl (Geschäftsführer von COMMIT)
Roberto Simonowski: Digitale Revolution und Bildung. Für eine zukunftsfähige Medienkompetenz. Beltz Juventa: Weinheim 2021
Sonja Luksik (Moderation / wissenschaftliche Mitarbeiterin der ÖGPB)
Lea Ypi: Aufrecht. Überleben im Zeitalter der Extreme. Suhrkamp: Berlin 2025
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
29. + 30. April 2026, WIENXTRA, Wien
Trainer*innenausbildung
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik (WIENXTRA-IFP)
Wir alle kennen das: Am Arbeitsplatz, beim Familientreffen oder am Stammtisch mit Bekannten wird ein generalisierender und diskriminierender Spruch geäußert. Und uns fällt das beste Argument, um darauf zu reagieren, erst hinterher ein.
Das von dem deutschen Politologen Klaus-Peter Hufer entwickelte Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Hassparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien.
Das Train the Trainer-Format beinhaltet:
- simulierte Gesprächssituationen zur Erprobung von Reaktionsweisen
- gemeinsame Entwicklung von Strategien gegen Parolen
- interaktive Übungen und Gruppenarbeiten, die zu Selbstreflexion und inhaltlicher Vertiefung anregen
- Inputs zu den politischen Hintergründen der Parolen
- Auseinandersetzung mit (eigenen) Klischees und Vorurteilen
- Hinweise zur Rolle von Trainer*innen und zur Anwendung des Trainings im eigenen Kontext
Dieses Training richtet sich an Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen und Multiplikator*innen, die selbst Trainings gegen Stammtischparolen durchführen möchten.
Die Dienstagsvorlesungen: Politische Streitfragen unserer Gegenwart
Mai bis Juni 2026, online
Online-Ringvorlesung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)
Viele Menschen halten sich für unpolitisch. Die meisten Fragen des Alltags sind jedoch politischer Natur: Themen, die einen zentralen Platz in den öffentlichen Diskussionen und im Gespräch am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis und am Stammtisch einnehmen. Diese Themen besitzen zudem die Kraft, die Gesellschaft aufzuspalten. Solche Streitfragen werden zunehmend „technisch“ diskutiert. Das relevante Wissen ist aber zumeist schwer zugänglich und in der Fachsprache gehalten.
Die ÖGPB veranstaltet eine Reihe von Online-Vorlesungen zu den wichtigsten politischen Themen unserer Gegenwart. Drei Wissenschafter*innen bieten einen umfassenden Überblick über jeweils eine politische Streitfrage. Die Dienstagsvorlesungen sind für alle interessierten Erwachsenen zugänglich – auch ohne Vorkenntnisse.
Nachdem wir uns im vergangenen Jahr mit den Themen Silicon Valley, Fluchtbewegungen und Feminismus der Gegenwart beschäftigt haben, setzen wir die Reihe der Online-Dienstagsvorlesungen heuer mit folgenden Themen und Vortragenden fort:
12. und 19. Mai 2026
Gengiz Günay (Direktor des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip) und Lehrbeauftragter an der Universität Wien):
Vom liberalen Moment zur geopolitischen Zeitenwende. Entsteht eine neue Weltordnung?
26. Mai und 2. Juni 2026
Daniel Witzani-Haim (Ökonom in der Arbeiterkammer Wien, Vorsitzender im Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (BEIGEWUM)):
Teuerung: Ursachen der Inflation und Strategien zur Bekämpfung. Gehen die Preise jetzt wieder runter?
9. und 16. Juni 2026
Susanne Weigelin-Schwiedrzik (Professorin i.R für Sinologie an der Universität Wien, Programmdirektorin für China beim Center for Strategic Analysis):
China und die Unordnung der Welt. Ist China die Zukunft?
Die Vorlesungen sind jeweils zweiteilig und finden online von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich!
Refresher – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
8. + 9. Juni 2026, AK Bildungszentrum, Wien
Für Trainer*innen und Absolvent*innen des Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der AK Wien
Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen ist nach über 25 Jahren fest in der deutschsprachigen Landschaft der politischen Bildung verankert. Wie hat es sich die letzten Jahre entwickelt und in welche Richtung lässt es sich weiterdenken?
Diese und weitere Fragen wollen wir als ÖGPB gemeinsam mit Klaus-Peter Hufer und interessierten Trainer*innen des „Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen“ bei einem Workshop diskutieren. Neben dem Austausch von Erfahrungen steht die Weiterentwicklung der Methode im Vordergrund.
Tagung: Demokratie. Wissenschaft. Erwachsenenbildung. Im Spannungsfeld von Erkenntnis, Dialog und Teilhabe
6. + 7. Juli 2026, bifeb, St. Wolfgang
Eine Veranstaltung in Kooperation von BMFWF – Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb), Ring Österreichischer Bildungswerke, Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB), St. Virgil Salzburg
Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie ist ein Fundament, das unsere Gesellschaft trägt. Es bildet die Grundlage für Konsens, Legitimität und Stabilität und ist damit eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren unseres demokratischen Zusammenlebens. Beide Bereiche beruhen auf ähnlichen Grundprinzipien – auf Transparenz, Rationalität, Konsens- aber auch Kritikfähigkeit. Demokratie und demokratische Entscheidungsprozesse erfordern informierte Bürgerinnen und Bürger, die auf Grundlage von Wissen und wissenschaftlichem Diskurs urteilen und handeln – und dieses Wissen und diese Fakten stammen zu einem guten Teil aus wissenschaftlichen Erkenntnissen. Umgekehrt sind demokratische Verhältnisse für eine freie Wissenschaft wichtig, da nur so freie Forschung, ein freier Diskurs und kritische Debatte möglich sind. Eine ablehnende Haltung gegenüber Wissenschaft geht auch häufig mit Demokratieskepsis einher. Ebenso gilt: Wer dem politischen System misstraut, misstraut oft auch wissenschaftlichen Institutionen.
Desinformation, Polarisierung und wachsendes Misstrauen gegenüber Institutionen stellen Demokratie, Wissenschaft und Erwachsenenbildung also vor neue Herausforderungen. Welche Rolle kann die Erwachsenenbildung dabei spielen, Vertrauen zu fördern und Räume für kritische, aber konstruktive Auseinandersetzung zu eröffnen? Die Tagung „Demokratie. Wissenschaft. Erwachsenenbildung.“ widmet sich diesen Fragen aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Sie bringt Fachleute aus der Erwachsenenbildung, der politischen Bildung, aus der Wissenschaft sowie interessierte Praktikerinnen und Praktiker zusammen, um aktuelle Entwicklungen, theoretische Ansätze und Good-Practice-Beispiele zu diskutieren.
Im Mittelpunkt der ersten Tagung 2026 steht das Verhältnis zwischen Erwachsenenbildung, Demokratie und Wissenschaft und widmet sich den folgenden Fragestellungen:
- Was verbindet Demokratie und Wissenschaft? Was trennt sie?
- Wie gestaltet sich das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und demokratischer Aushandlung?
- Welche Beiträge kann die Erwachsenenbildung leisten, um wissenschaftliches Denken, Konsensfähigkeit, Dialog, politische Urteilskraft und gesellschaftliches Vertrauen zu stärken?
- Welche Kompetenzen brauchen Erwachsenenbildnerinnen und -bildner, um das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie zu fördern?
Das Programm umfasst Keynotes, Projektpräsentationen, Diskussionsforen und partizipative Formate. Neben theoretischen Impulsen werden praxisnahe Projekte vorgestellt, die neue Wege der Beteiligung und der Wissenschafts- und Demokratievermittlung aufzeigen.
EXTERNE ANKÜNDIGUNG
EPALE und Erasmus+ Konferenz 2026: „Learning to Navigate: Orientieren, Lernen und Entscheiden als Grundkompetenzen für die Zukunft“
22. April 2026, Urania, Wien
In Zeiten rascher technologischer Entwicklungen, Digitalisierung und grünem Wandel benötigen Erwachsene mehr als reines Wissen: Sie brauchen Orientierungskompetenz – die Fertigkeit, Lernprozesse, Entscheidungen und Veränderungen bewusst zu gestalten. Die Konferenz rückt diese Schlüsselkompetenz für die Zukunft in den Fokus.
Basis dafür sind starke Grundkompetenzen: Lese- und Schreibfertigkeiten, Rechen- und digitale Grundfertigkeiten sowie Lernkompetenz, Gesundheits- und Finanzkompetenz. Sie sind entscheidend für gesellschaftliche Teilhabe, Inklusion und ein stabiles Zugehörigkeitsgefühl.
Die PIAAC-Ergebnisse zeigen, dass viele Erwachsene – besonders mit niedrigerem Bildungsabschluss – unzureichende Grundkompetenzen haben. Gleichzeitig sind soziale und emotionale Fertigkeiten entscheidend für Lernerfolg, Beschäftigungsfähigkeit und Wohlbefinden und bleiben auch im Erwachsenenalter entwickelbar.
Die Konferenz knüpft an den EPALE-Themenschwerpunkt 2026 Kompetenzen für qualifizierte Beschäftigung und Lebensqualität sowie den europäischen Action Plan on Basic Skills an und stellt erfolgreiche Beispiele innovativer Lernräume und -formate in Europa vor.
Wir empfehlen eine Anreise zu unseren Veranstaltungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Weitere Informationen finden Sie bei der jeweiligen Veranstaltung.