Newsletter 114


Aktuelle Veranstaltungen:

Vortragsreihe „… das Gerücht über die Juden“ / Wien

Basics – Inhalte und Methoden der politischen Erwachsenenbildung / online

Planspiele als Methode der politischen Bildung am Beispiel „Destination Europe“ / online

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen / Graz

Das politisch-literarische Quartett / online

Info und Beratung für Wiener Bildungseinrichtungen und NGOs / online


Externe Ankündigungen:

Global Education Week 2021

Wettbewerb Politische Bildung

 


 

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN


Wir bemühen uns, alle geplanten Präsenzveranstaltungen als solche durchzuführen. Falls sie wegen etwaiger offizieller Beschränkungen nicht abgehalten werden können, finden sie – in adaptierter Form – online statt. Sollte dies nicht möglich sein, wird ein Ersatztermin angeboten. Wir werden Sie diesbezüglich rechtzeitig informieren.


„… das Gerücht über die Juden“
Antisemitismus als Herausforderung für die politische Bildungsarbeit
Vortragsreihe, Oktober bis Dezember 2021, Wien

Eine Vortragsreihe der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien und dem Depot

Auch über 75 Jahre nach dem Ende des NS-Regimes und der Schoah ist Antisemitismus in ganz Europa – wie auch in Österreich – immer noch ein virulentes Problem.

Was ist der fachliche Stand der politischen (Erwachsenen-)Bildung angesichts dieses Umstands? Aktuelle Studien halten fest: Politische Bildung beschäftigt sich zwar weitgehend mit dem Nationalsozialismus, viel weniger umfassend jedoch mit dem Antisemitismus. Viele Politikdidaktiker*innen beanstanden dabei insbesondere den unzureichenden Gegenwarts- und Zukunftsbezug.

Der Antisemitismus wird in der politischen Bildung oft undifferenziert als eine historische, bereits überholte Erscheinungsform des Rassismus abgehandelt. Wertvolle Beiträge der Forschung aus den 1980er Jahren, wie etwa die Analyse des „Antisemitismus ohne Juden/Jüdinnen“ oder der Konnex zwischen dem Antisemitismus und dem kulturalistischen Neorassismus gegen Migrant*innen, sind inzwischen größtenteils in Vergessenheit geraten.

Zudem bezieht sich heute ein weitverbreitetes antisemitisches Ressentiment auf Israel, und auch hier fehlt oft eine kritische Aufarbeitung des „Nahostkonflikts“ in der politischen Bildung: etwa eine breite Diskussion über Unterschiede zwischen einer faktenbasierten Kritik am Staat Israel und seiner antisemitisch motivierten Delegitimierung.

Zwei aktuelle Herausforderungen stellen sich außerdem der politischen Bildung. Zum einen der „neue Antisemitismus“, der durch Personen mit Flucht- und Migrationsgeschichte aus arabischen und islamischen Regionen geprägt ist. Hier kommt auf die politische Bildungsarbeit die doppelt schwierige Aufgabe zu, diese Spielart des Antisemitismus nicht zu ignorieren, aber sich zugleich von einer Instrumentalisierung durch rechtspopulistische und rechtsextreme Propaganda abzugrenzen.

Zum anderen ist seit Beginn der Pandemie eine weitere Facette zu beobachten. Frei nach dem Ausspruch von Theodor W. Adorno, Antisemitismus sei „das Gerücht über die Juden“, werden auf den sogenannten Corona-Demonstrationen und in den sozialen Medien vermehrt antisemitische Propaganda, Lügen und Mythen verbreitet.

Die Vortragsreihe wird sich mit diesen und weiteren Aspekten des Antisemitismus im Zusammenhang mit der politischen Bildungsarbeit befassen.

Damit setzt die ÖGPB ihre seit 2010 stattfindenden jährlichen Vortragsreihen zur politischen Erwachsenenbildung auch 2021 fort. Neben dem langjährigen Kooperationspartner Depot ist heuer das Jüdische Museum Wien – JMW der Hauptkooperationspartner und Mitveranstalter. In den beiden Häusern werden im Herbst 2021 drei Vorträge gehalten, der vierte Vortrag findet online statt.


Termine:

Martha Keil:
Unser Kulturerbe. Judenhass und antijüdische Stereotype seit dem Mittelalter
Do., 21. Oktober 2021, 19:00 Uhr, JMW

Die nationalsozialistische Propaganda musste nichts neu erfinden. Sämtliche judenfeindlichen Zuschreibungen, Bilder und Codes waren seit dem Mittelalter im kollektiven Gedächtnis gespeichert und mussten allenfalls reaktiviert bzw. neu kontextualisiert werden. Religiöse, wirtschaftliche und soziale Vorurteile fanden nicht nur in theologischen Traktaten ihren Niederschlag, die nur einem kleinen Kreis von Gelehrten zugänglich waren. Volkssprachliche Texte und vor allem bildliche Darstellungen im kirchlichen Bereich erreichten alle Schichten der Bevölkerung. Der Vortrag zeigt, dass Judenhass in seinen vielfältigen Erscheinungsformen Teil des europäischen, durch das Christentum geprägten Kulturerbes ist und aus dieser langen Tradition bis heute seine scheinbar unausrottbare Wirksamkeit entfaltet.

Martha Keil, Historikerin und Judaistin, ist Senior Scientist am Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien und leitet das Institut für jüdische Geschichte Österreichs (www.injoest.ac.at).

Um Anmeldung unter events@jmw.at wird gebeten.

Doron Rabinovici: Antisemit ist immer der Andere
Do., 4. November 2021, 19:00 Uhr, Depot

Von einem neuen Antisemitismus ist seit Jahren die Rede, doch während über die Existenz dieses Phänomens mittlerweile wissenschaftlicher Konsens herrscht, ist durchaus umstritten, was genau unter diesem Begriff verstanden werden soll und welche Gruppierungen als die eigentlichen Triebkräfte dahinter ausgemacht werden. Wer ist der Antisemit in einer Zeit, da es keiner sein will? Die einen verweisen auf die populistische Rechte, andere auf Ressentiments, die sich als politische Kritik an Israel maskieren, doch viele wollen den Judenhass nur noch im islamischen Feld verorten. Nur der jeweils Andere wird verdächtigt. Was bedeutet aber das antijüdische Ressentiment gegen den exemplarisch Andersartigen in einer Welt, da uns in jeder Sonntagsrede bekundet wird, unser Ich sei immer auch ein Anderer?

Doron Rabinovici ist Schriftsteller und Historiker. 2019 gab er gemeinsam mit Christian Heilbronn und Nathan Sznaider in der edition suhrkamp das Debattenbuch „Neuer Antisemitismus? Fortsetzung einer globalen Debatte“ heraus.

Um Voranmeldung mit dem Betreff "Anmeldung (4.11.2021)" an depot@depot.or.at wird gebeten.

Elke Rajal: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit mit Erwachsenen
Mi., 17. November 2021, 19:00 Uhr, JMW

Was soll und was kann Bildungsarbeit angesichts des nach wie vor weit verbreiteten Antisemitismus, beispielsweise in Form pandemiebedingter Verschwörungsmythen, tun? Und welche Rolle kommt hier der Erwachsenenbildung zu? Der Vortrag klärt den Begriff und umreißt das Arbeitsfeld „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“. Dabei wird insbesondere auf Fallstricke und Leerstellen solcher Bildungsbemühungen eingegangen. In abschließenden Anregungen für die Praxis wird aber auch veranschaulicht, wie eine gelingende antisemitismuskritische Bildungsarbeit aussehen kann.

Elke Rajal ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet derzeit am Lehrstuhl für Soziologie der Universität Passau. Sie engagiert sich in der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit.

Um Anmeldung unter events@jmw.at wird gebeten.

Bernadette Edtmaier: Was denken Jugendliche in Österreich über Jüdinnen und Juden?
Do., 2. Dezember 2021, 19:00 Uhr, online

Die Vortragende erhob in ihrer 2020 abgeschlossenen Studie­­ unter 330 Jugendlichen Vorstellungen über Jüdinnen und Juden – nicht nur antisemitische, sondern auch positiv-empathische und unvoreingenommene. Mittels eines qualitativen Auswertungsverfahrens konnten neben klaren Haltungen auch Ambivalenzen und Differenzierungsversuche in den Antworten sichtbar gemacht werden. Grenzen zwischen antisemitischen und nicht-antisemitischen Aussagen sind häufig nicht klar zu ziehen. Außerdem schließen positive und negative Bilder über Jüdinnen und Juden einander nicht immer aus. Auf Basis der erhobenen Daten stellt sich auch die Frage, ob die Auseinandersetzung mit dem Holocaust unmittelbar vor Gegenwartsantisemitismus „schützt“.

Bernadette Edtmaier, 2020 Promotion am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg, freiberufliche Historikerin. 

Um Anmeldung unter events@jmw.at wird gebeten.

Konzept & Realisierung:
Sonja Luksik, Hakan Gürses (ÖGPB), Adina Seeger, Verena Schrom (JMW)

Veranstaltungsorte:

Jüdisches Museum Wien (JMW)
Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Depot
Breite Gasse 3, 1070 Wien

bzw. online via Zoom (Link wird nach Anmeldung via E-Mail verschickt)

Freier Eintritt.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Basics – Inhalte und Methoden der politischen Erwachsenenbildung
17. + 18. November 2021, online

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit Amnesty Academy

In der Praxis politischer Erwachsenenbildung stellen sich drei Fragen immer öfter: Wie steht es um die Demokratie? Welche Rolle spielt dabei die politische Bildung? Wie kann sie Politikverdrossenheit verhindern und Partizipation fördern?

Um ein entsprechendes Angebot aufzubereiten, benötigen Trainer*innen neben Basiswissen auch methodisches Handwerkszeug.

Der mehrtägige Workshop richtet sich an Multiplikator*innen und Trainer*innen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind oder sein wollen, und hat das Ziel, Inhalte und Methoden der politischen Erwachsenenbildung zu vermitteln.

In einer speziell für die Teilnehmer*innen angefertigten Mappe mit leicht verständlichen Texten, Übungsanleitungen, Methodenbeschreibungen, Literaturlisten und Links wurden die „Basics“ der politischen Erwachsenenbildung aufbereitet. Im Rahmen des Workshops werden Methoden gemeinsam erprobt, Inhalte besprochen und Vermittlungsmöglichkeiten reflektiert.

Ein besonderer inhaltlicher Fokus soll hierbei auch auf Menschenrechtsbildung gelegt werden.

Trainer*innen:
Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Dr. Hakan Gürses: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Mag.a Gudrun Rabussay-Schwald: Amnesty International Österreich
Mag. Jens Keßler: Amnesty Academy

Zielgruppe:
Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen

Termin:
Mi., 17. November 2021, 9:00 bis 17:00 Uhr
Do., 18. November 2021, 9:00 bis 17:00 Uhr

Teilnahmegebühr: Euro 60,-

Der Workshop wird online via Zoom abgehalten. Details dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Anmeldung (bis 10. November 2021):
Amnesty International Österreich
T 01 78008
office@amnesty.at
Online-Anmeldung

Der Workshop kann mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba angerechnet werden.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Planspiele als Methode der politischen Bildung am Beispiel „Destination Europe“ zum Thema europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik
19. November 2021, online

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)

Planspiele und partizipative Konferenzsimulationen ermöglichen den Teilnehmer*innen ein vertieftes Verständnis von Politik aus der Innensicht der handelnden Akteure. Auf der Basis eines realen oder teilrealen Entscheidungsprozesses kommen die Lernenden zu eigenständigen und nachvollziehbaren Lösungen. Der spielerische Aspekt stellt eine wichtige Komponente dar, die Methode ist aber keine reine „Spaßmethode“. Planspiele und Simulationen trainieren aktiv Partizipation und Interessenwahrnehmung für reales Handeln und tragen zu einem besseren Verständnis komplexer gesellschaftspolitischer Zusammenhänge bei.

Die Europäische Union stellt für viele Geflüchtete aus aller Welt ein Ziel dar. Die EU muss sich dieser Herausforderung stellen. Das Planspiel „Destination Europe“ des CIVIC-Instituts für internationale Bildung thematisiert die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Europa und die Frage, ob und wie eine gemeinsame Asyl- und Flüchtlingspolitik im Spannungsfeld von humanitärem Asylrecht und der Frage nach Aufnahmebedingungen der EU gestaltet sein könnte. Simuliert wird die EU-Gesetzgebung durch Kommission, Europäisches Parlament und Rat. Neben der Durchführung des Planspiels wird im Rahmen des eintägigen Workshops auch eine intensive und detaillierte Multiplikator*innen-Schulung angeboten.

Workshopleitung:
Dr. Dionisi Nikolov, Studium der Slawistik und Volkswirtschaftslehre. Lektor, Trainer, Planspielleiter und Moderator im Themenbereich der EU-Politik, Zivilgesellschaft und Förderung demokratischer Prozesse. Seit 2015 bei CIVIC GmbH – Institut für internationale Bildung, Projektkoordinator Österreich (www.civic-institute.eu). Externer Trainer der ÖGPB.

Lina Werder, BA: Studium der Sozialwissenschaften, aktuell Studium des European Master in Global Studies (EMGS) in Wien und Leipzig. Trainerin und Planspielleiterin im Themenbereich der EU-Politik. Seit 2020 bei der CIVIC GmbH - Institut für internationale Bildung tätig. Externe Trainerin der ÖGPB.

Zielgruppe:
Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen

Termin:
Fr., 19. November 2021, 9:00 bis 17:00 Uhr

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Details dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Teilnahmegebühr: € 60,00

Anmeldung (bis 11. November 2021):
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
23. + 24. November 2021, FH JOANNEUM Graz

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der FH JOANNEUM, Abteilung internationale Beziehungen

Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Hassparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien.

Die Teilnehmer*innen sammeln „Stammtischparolen“ – diskriminierende, generalisierende, schlagwortartig vorgebrachte Äußerungen. In simulierten Gesprächssituationen werden mögliche Reaktionsweisen erprobt; durch anschließende Analyse werden Kommunikationsstrategien ausgearbeitet. Darüber hinaus werden im Training die politischen, sozialpsychologischen und gesellschaftlichen Kontexte der Parolen gemeinsam untersucht.

Workshopleitung:
Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Dr. Hakan Gürses: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung

Zielgruppe:
Erwachsenenbildner*innen, Trainer*innen, Mitarbeiter*innen von NGOs, Studierende und Lehrende der FH

Termin:
Di., 23. November 2021, 10:30 bis 18:30 Uhr
Mi., 24. November 2021, 9:00 bis 17:00 Uhr

Ort:
FH JOANNEUM Graz
Eggenberger Allee 11, 8020 Graz

Teilnahmegebühr: Euro 60,-

Anmeldung (bis 15. November 2021):
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Das politisch-literarische Quartett
30. November 2021, online

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)

Vier „Berufsleser*innen“ stellen vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Hauptthesen, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der jeweiligen Buchbesprechung, welche durch die Diskussion der Referent*innen fortgesetzt und durch Wortmeldungen des Publikums inhaltlich vertieft wird.

Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht das politisch-literarische Quartett aktuelle politische Bücher ebenso spielerisch zu vermitteln wie die berühmten „ungelesenen Klassiker“.

Das Quartett:

Helmuth Hartmeyer (Bildungswissenschafter und langjährig in der Entwicklungspolitik tätig) – Klaus Bittermann: Serbien muss sterbien. Wahrheit und Lüge im jugoslawischen Bürgerkrieg, 1994/2013

Alexandra Lechner-Amante (Lehrerin für Deutsch, Politische Bildung und Geschichte am BORG 23 Antonkriegergasse) – Elena Ferrante: Meine geniale Freundin, 2016

Stefan Vater (Soziologe, Verband Österreichischer Volkshochschulen) – Umberto Eco: Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana, 2004

Sonja Luksik (Moderation / Politikwissenschafterin; wiss. Mitarbeiterin der ÖGPB) – Antonio Scurati: M. Der Sohn des Jahrhunderts, 2020

Termin:
Di., 30. November 2021, 15:00 Uhr

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt:

https://us02web.zoom.us [...]
Meeting-ID: 862 7071 2316

Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Info und Beratung für Wiener Bildungseinrichtungen und NGOs
1. + 15. Dezember 2021, online

Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung – ÖGPB, die Fachorganisation für politische Bildung im Bereich der Erwachsenenbildung, freut sich, mitteilen zu können, dass ihr das Bundesland Wien ab Jänner 2022 als Mitglied beitreten wird. Somit sind alle neun Bundesländer in der ÖGPB vertreten.

Dadurch wird nicht nur die Bildungsarbeit der ÖGPB, sondern die gesamte politische Erwachsenenbildung in Österreich aufgewertet und gestärkt. Das bedeutet zudem: Ab 2022 können Erwachsenenbildungseinrichtungen und weitere Organisationen mit Bildungsangeboten auch mit Sitz in Wien an der jährlichen Ausschreibung teilnehmen und für die Förderung ihrer Projekte im Bereich der politischen Erwachsenenbildung ansuchen. 

Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung bietet die ÖGPB zwei Info- und Beratungs-Termine an. Im Rahmen der dreistündigen Online-Veranstaltung haben Vertreter*innen der interessierten Einrichtungen die Möglichkeit, sich über politische Erwachsenenbildung, Projektentwicklung und vor allem die formalen und inhaltlichen Auflagen der Projektförderung mit dem Bildungsteam der ÖGPB auszutauschen. Die Info- und Beratungsveranstaltung wird Inputs und gemeinsame Aktivitäten ebenso umfassen wie die Beantwortung von allfälligen Fragen.

Referent*innen:
Mag.a Rahel Baumgartner: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
Dr. Hakan Gürses: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung

Termine:
Mi., 1. Dezember 2021, 14:00 bis 17:00 Uhr
Mi., 15. Dezember 2021, 10:00 bis 13:00 Uhr

(Beide Termine werden mit dem gleichen Inhalt gestaltet; der Grund für die zwei Termine ist lediglich die Ermöglichung einer breiten Teilnahme von Interessierten.)

Die Veranstaltungen werden online in Zoom stattfinden. Der entsprechende Link wird nach der Anmeldung an die Teilnehmer*innen zugeschickt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.


Anmeldung:
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

EXTERNE ANKÜNDIGUNGEN:


"It's our world. Take action now!" – Global Education Week 2021

15. bis 21. November 2021

Die Global Education Week ist eine europaweite Aktionswoche, die auf die Stärkung des pädagogischen Konzepts des Globalen Lernens in der europäischen Bildungslandschaft abzielt und damit zur Erreichung der 17 Ziele der Agenda2030 beitragen soll. Die Zielgruppe sind Lehrer*innen und Pädagog*innen in allen Bereichen sowie Kinder und Jugendliche.

Weitere Informationen: www.globaleducationweek.at [...]

 


 

Wettbewerb Politische Bildung
Einreichfrist: 23. Dezember 2021

Auch in diesem Jahr haben österreichische Schüler*innen ab der 4. Schulstufe die Möglichkeit, beim Wettbewerb Politische Bildung mitzumachen. Der traditionsreiche Wettbewerb wird seit 50 Jahren in Deutschland durchgeführt und zeichnet sich durch Projektvorschläge zu aktuellen und brisanten Themen aus.

Weitere Informationen: www.politik-lernen.at [...]

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