Newsletter 104

 

ÖGPB Projektförderung

Aktuelle Veranstaltungen:

Erzählte Identitäten / Klagenfurt

Jour fixe der politischen Erwachsenenbildung / Klagenfurt

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen / Puch/Salzburg

Kritische Medienkompetenz. Politische Erwachsenenbildung im digitalen Zeitalter / Wien

Basics – Inhalte und Methoden der politischen Erwachsenenbildung / Wien

Refresher: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen / Wien

Das politisch-literarische Quartett / St. Wolfgang

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen / Wien


Externe Ankündigungen:

11. Jahrestagung der IGPB: Wandel – Krise – Katastrophe / Wien

Mit dem Anti-Bias-Ansatz vorurteilsbewusste Veränderungen beginnen / St. Wolfgang

 


 

ÖGPB Projektförderung

Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) fördert Projekte der politischen Erwachsenenbildung. Vom 1. Februar bis 30. April können Erwachsenenbildungseinrichtungen aus den Mitgliedsbundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg ihre Projekte per Online-Antragsformular einreichen. Einreichungen per Post oder E-Mail sind nicht möglich.

Projekte zu folgenden Schwerpunktthemen werden 2020 bevorzugt gefördert:

  • Klima und soziale (Un-)Gerechtigkeit. Argumente und Maßnahmen angesichts der Klimakrise
  • Zwischen Neutralität und Indoktrination. Was kann, soll und darf politische Erwachsenenbildung heute?
  • Neuer Antisemitismus und alter Rassismus? Aktuelle Herausforderungen in der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus
  • Die Politik des kollektiven „Wir“. Was bedeutet „Identitätspolitik“ aus der Perspektive der politischen Bildung?
  • Freizügigkeit für Waren, nicht für Menschen? Territoriale und soziale Mobilität im globalisierten Kapitalismus

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN:

Erzählte Identitäten
Workshop zu Biografiearbeit und Diversität
17. Februar 2020, Verwaltungsgebäude der Kärntner Landesregierung, Klagenfurt

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Kärntner Bildungswerk (KBW)

Methoden der Biografiearbeit eignen sich gut für die Auseinandersetzung mit (kulturellen) Identitäten und Diversität: Zum einen spiegeln sich in lebensgeschichtlichen Erzählungen die Verknüpfung von Individuum und Gesellschaft, der Mensch wird im jeweiligen sozialen Umfeld verortet. Vielfache Gemeinsamkeiten und Unterschiede – nicht nur nach kultureller Herkunft, sondern auch etwa nach Alter, Geschlecht, sozialer Schicht, ländlicher/städtischer Herkunft, rechtlichem Status – können zur Sprache kommen. Eine einfache Einteilung nach nationaler Herkunft wird damit obsolet.

Zum anderen geht es methodisch nicht ums Diskutieren und Überzeugen, sondern um ein lebensgeschichtliches Erforschen, Erzählen, Hinhören und Verstehen als zentrale Grundhaltung, die eine wechselseitige Akzeptanz von Unterschiedlichkeiten fördert.

In dem Workshop erleben die TeilnehmerInnen die Prozesse und Erkenntnismöglichkeiten eines lebensgeschichtlichen Gesprächskreises. Aufbauend auf dem Material der Erzählungen findet eine weiterführende Auseinandersetzung mit Diversität statt. Methodisch werden Grundhaltungen und Grundlagen zum Leiten eines Gesprächskreises vermittelt. Schließlich werden Wege angedacht, den Zugang der Biografiearbeit für niederschwellige politische Bildung und für die Auseinandersetzung mit Diversität an Ort und Stelle fruchtbar zu machen.

Workshopleitung:
Dr.in Katharina Novy: externe Trainerin der ÖGPB, Soziologin, Historikerin, Trainerin, Moderatorin, Psychodrama-Spielleiterin ÖAGG, Beraterin für Diversity Management, Schwerpunkt Soziodrama, Psychodrama und Biografiearbeit www.perspektivenveraendern.at
Dr. Gert Dressel: externer Trainer der ÖGPB, Biografierarbeiter, Historiker, Mitarbeiter an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF Wien) der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ (Uni Wien)

Zielgruppe:
MitarbeiterInnen der Erwachsenenbildungseinrichtungen und NGOs, MultiplikatorInnen, haupt- und ehrenamtliche BibliothekarInnen und Interessierte

Termin:
Mo., 17. Februar 2020, 8.30 bis 17.00 Uhr

Ort:
Verwaltungsgebäude der Kärntner Landesregierung
Bahnhofplatz 5, 9020 Klagenfurt

Teilnahmegebühr: Euro 60,-

Anmeldung (bis 10. Februar 2020):
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

Der Workshop ist mit 0,5 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Jour fixe der politischen Erwachsenenbildung
19. Februar 2020, Kärntner Landesarchiv, Klagenfurt

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der Kärntner Landesregierung und der Plattform Erwachsenenbildung Kärnten (PEKK)

Zahlreiche Einrichtungen der Erwachsenenbildung bieten politische Bildung implizit oder explizit in ihren Veranstaltungen und Projekten an. Doch finden sich im Rahmen dieser Vermittlungsarbeit oft keine Zeit und Möglichkeit für die vertiefende Auseinandersetzung mit Forschung, Publikationen und Debatten zur Didaktik der politischen Erwachsenenbildung. Zudem bedarf es einer Stärkung und eines weiteren Ausbaus der Vernetzung von anbietenden Einrichtungen und deren MitarbeiterInnen.

Mit dem 2019 ins Leben gerufenen „Jour fixe der politischen Erwachsenenbildung“ will die ÖGPB nun die Lücke zwischen EB-Einrichtungen und der politischen Bildung schließen helfen. In verschiedenen Bundesländern treffen in diesem Rahmen AkteurInnen der Erwachsenenbildung einander und tauschen sich über Arbeitsweisen, Projekte und mögliche Herausforderungen der politischen Bildung aus.

Inputs und Diskussionen, Vorstellung von örtlichen Einrichtungen und ihren Projekten sowie Austausch unter AkteurInnen bilden einzelne Module des Jour fixe der politischen Erwachsenenbildung. Zudem bietet die ÖGPB bei Bedarf eine Beratung zu Projektförderung und jährlichen Schwerpunktthemen an.

ReferentInnen:
Mag.a Rahel Baumgartner: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Sozialpädagogin, Kultur- und Sozialanthropologin
Sonja Luksik, MA: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Politikwissenschafterin
Dr. Hakan Gürses: Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Philosoph

Zielgruppe:
In der (politischen) Erwachsenenbildung tätige Personen, ProjekteinreicherInnen, Interessierte

Termin:
Mi., 19. Februar 2020, 13.00 bis 18.30 Uhr

Ort:
Kärntner Landesarchiv / Veranstaltungssaal
St. Ruprechter Straße 7, 9020 Klagenfurt

Keine Teilnahmegebühr.

Anmeldung (bis 12. Februar 2020):
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
TrainerInnenausbildung, 5. + 6. März 2020, FH Salzburg, Puch

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Studiengang Soziale Arbeit und Soziale Innovation der Fachhochschule Salzburg (FH Salzburg)

Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Hassparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien.

Die TeilnehmerInnen sammeln „Stammtischparolen“ – diskriminierende, generalisierende, schlagwortartig vorgebrachte Äußerungen. In simulierten Gesprächssituationen werden mögliche Reaktionsweisen erprobt; durch anschließende Analyse werden Kommunikationsstrategien ausgearbeitet. Darüber hinaus werden im Training die politischen, sozialpsychologischen und gesellschaftlichen Kontexte der Parolen gemeinsam untersucht.

Workshopleitung:
Sonja Luksik, MA (ÖGPB)
Dr. Hakan Gürses (ÖGPB)

Zielgruppe:
ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen von NGOs

Termin:
Do., 5. März 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Fr., 6. März 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:
FH Salzburg
Urstein Süd 1, 5412 Puch/Salzburg

Teilnahmegebühr: Euro 60,-

Anmeldung (bis 26. Februar 2020):
Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung
T 01 504 68 58
gesellschaft@politischebildung.at

Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Kritische Medienkompetenz. Politische Erwachsenenbildung im digitalen Zeitalter
27. + 28. April 2020, wienXtra, Wien

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem wienXtra – institut für freizeitpädagogik (wienXtra – ifp)

Die aktuelle Diskussion um die politischen Folgen von „Fake News“, die personalisierte Anzeige von Medieninhalten auf Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen oder die Auswirkungen von Hass im Netz verdeutlicht eindringlich, dass die Fähigkeit zu einem kompetenten und kritischen Umgang mit Medien in unserer Gesellschaft immer relevanter wird. Technisch vermittelte Medien durchdringen zunehmend fast alle Bereiche des Alltags, bestimmen maßgeblich unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit und prägen unsere Handlungen und unsere Beziehungen. Medien bilden somit eine Grundlage für das Verständnis von Demokratie und politischem Handeln. Diese Entwicklung lässt sich mit dem Begriff Mediatisierung der Lebenswelt benennen.

Kritische Medienkompetenz betont die politische Dimension des Medienhandelns. Interessenlagen, Machtstrukturen, ökonomische Verhältnisse und soziale Dynamiken gilt es zu verstehen, um den bewussten Umgang mit Medien zu ermöglichen: im Sinne von Rezipieren, Analysieren und Gestalten der Inhalte auf individueller, sozialer und kultureller Ebene.

Der Workshop vermittelt anhand aktueller Aspekte des Medienwandels Wissen über und Analysewerkzeuge zu Themen wie:

  • Medienökonomie und Digitalisierung
  • Filterblasen und Echoräume
  • Strategien gegen Fake News und Hasssprache
  • Big Data
  • Schutz der Privatsphäre
  • Medien-/Urheber- und Persönlichkeitsrecht
  • Datensouveränität.

Workshopleitung:
Mag. Helmut Peissl, externer Trainer der ÖGPB, Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt; Leitung von Studien zum nichtkommerziellen Rundfunk in Österreich und Europa mit Schwerpunkt auf Medien und Mehrsprachigkeit, Lebensbegleitendes Lernen und Public Value, leitet seit 2010 das Community Medien Institut COMMIT (www.commit.at)
Mag. Simon Olipitz, externer Trainer der ÖGPB, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, betreut die Redaktion des Campus & Cityradio an der FH St. Pölten und leitet Radioworkshops für unterschiedliche Zielgruppen. Seit 2017 Mitarbeiter von COMMIT

Zielgruppe:
ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MultiplikatorInnen

Termin:
Mo., 27. April 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Di., 28. April 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:
wienXtra – institut für freizeitpädagogik
Albertgasse 35/II, 1080 Wien

Teilnahmegebühr: Euro 60,-

Anmeldung (bis 20. April 2020):
wienXtra – institut für freizeitpädagogik
Online-Anmeldung

Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Basics – Inhalte und Methoden der politischen Erwachsenenbildung
27. - 29. April 2020, VHS Hietzing, Wien

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit der VHS Hietzing

Was ist politische Erwachsenenbildung, welche Inhalte werden in diesem Bereich durch welche Methoden vermittelt?

In einer MultiplikatorInnen-Mappe mit leicht verständlichen Texten, Übungsanleitungen und Methodenbeschreibungen, Literaturlisten und Materialien-Links hat die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung die „Basics“ der politischen Erwachsenenbildung aufbereitet.

Im Rahmen eines mehrtägigen Workshops werden die in der Mappe enthaltenen Methoden gemeinsam erprobt, Inhalte besprochen und Vermittlungsmöglichkeiten reflektiert.

Workshopleitung:
Sonja Luksik, MA (ÖGPB)
Dr. Hakan Gürses (ÖGPB)

Zielgruppe:
ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MultiplikatorInnen

Termin:
Mo., 27. April 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Di., 28. April 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Mi., 29. April 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:
VHS Hietzing
Hofwiesengasse 48, 1130 Wien

Teilnahmegebühr: Euro 60,-

Anmeldung (bis 20. April 2020):
VHS Hietzing
T +43 1 891 74 113 000
hietzing@vhs.at
Online-Anmeldung

Der Workshop ist mit 1,5 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Refresher: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
7. + 8. Mai 2020, VÖV, Wien

 

Das politisch-literarische Quartett
26. Mai 2020, bifeb), St. Wolfgang

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Büchereiverband Österreichs (BVÖ) und dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)

Vier „BerufsleserInnen“ stellen in einem gemütlichen Rahmen vier Bücher aus verschiedenen Sparten der politischen Literatur vor. Hauptthesen/Inhaltszusammenfassung, Bezug zur politischen Bildung sowie sachliche Kritik bilden die Eckpunkte der jeweiligen Buchbesprechung, welche durch die Diskussion auf dem Podium fortgesetzt und durch Wortmeldungen des Publikums inhaltlich vertieft wird.

Dem legendären „Literarischen Quartett“ nachempfunden, versucht Das politisch-literarische Quartett aktuelle politische Bücher ebenso „spielerisch“ zu vermitteln wie die berühmten „ungelesenen Klassiker“.

Das Quartett:
Karin Fischer (Johannes Kepler Universität Linz)
Gerd Valchars (Universität Wien)
Lara Möller (Universität Wien)
Hakan Gürses (ÖGPB / Moderation)

Termin:
Di., 26. Mai 2020, 19.00 Uhr

Zielgruppe:
BibliothekarInnen, in der (politischen) Erwachsenenbildung tätige Personen, Interessierte

Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bürglstein 1-7, 5360 St. Wolfgang

Freier Eintrittt. Keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
TrainerInnenausbildung, 17. - 19. Juni 2020, Amnesty International Österreich, Wien

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit Amnesty Academy

Das Argumentationstraining gegen Stammtischparolen sucht Antworten auf Hassparolen und bietet einen Übungsraum für Gegenstrategien.

Die TeilnehmerInnen sammeln „Stammtischparolen“ – diskriminierende, generalisierende, schlagwortartig vorgebrachte Äußerungen. In simulierten Gesprächssituationen werden mögliche Reaktionsweisen erprobt; durch anschließende Analyse werden Kommunikationsstrategien ausgearbeitet. Darüber hinaus werden im Training die politischen, sozialpsychologischen und gesellschaftlichen Kontexte der Parolen gemeinsam untersucht. 

Workshopleitung:
Sonja Luksik, MA (ÖGPB)
Dr. Hakan Gürses (ÖGPB)
Gudrun Rabussay-Schwald: Leitung Menschenrechtsbildung bei Amnesty International
Jens Keßler: Bildungsmanager Amnesty Academy

Zielgruppe:
ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen von NGOs

Termin:
Mi., 17. Juni 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Do., 18. Juni 2020, 9.00 bis 17.00 Uhr
Fr., 19. Juni 2020, 9.00 bis 13.00 Uhr

Ort:
Amnesty International Österreich
Lerchenfelder Gürtel 43, 1160 Wien

Teilnahmegebühr: Euro 60,-

Anmeldung (bis 10. Juni 2020):
Amnesty International Österreich
T 01 78008
office@amnesty.at
Online-Anmeldung

Der Workshop ist mit 1,0 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

Weitere Informationen: www.politischebildung.at [...]

 


 

EXTERNE ANKÜNDIGUNGEN:

Wandel – Krise – Katastrophe: Klimapolitik als Herausforderung für die politische Bildung
IGPB-Jahrestagung, 27. + 28. Februar 2020, TGA, Wien

Eine Veranstaltung der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB)

Während die internationale Klimaforschung schon seit mehreren Jahrzehnten wirksame Gegenstrategien zur menschlich verursachten Erderwärmung entwirft und einfordert, reagieren politische und wirtschaftliche AkteurInnen widersprüchlich. Gesetzte Maßnahmen bleiben zumeist weit hinter den Ankündigungen und noch weiter hinter den tatsächlichen Anforderungen zurück, die sich aus der Klimakrise ergeben.

Zugleich beobachten wir eine zunehmende Polarisierung: In manchen Staaten befinden sich LeugnerInnen der Klimakrise in Regierungsverantwortung oder bilden zumindest eine lautstarke Opposition. Längst hat sich ein rechtes/rechtsextremes politisches Feld formiert, das den wissenschaftlichen Konsens in Abrede stellt, Verschwörungstheorien konstruiert oder das Thema zur bloßen Meinungsfrage erklärt. Gleichzeitig tritt Klimapolitik aber wieder stärker ins Zentrum des politischen Diskurses, wofür auch neue zivilgesellschaftliche AkteurInnen und Bewegungen verantwortlich sind.

Aus dieser Situation resultieren große Herausforderungen für die politische Bildung. Welchen Stellenwert soll das Thema Klimapolitik in der politischen Bildung haben? Wie kann das Spannungsfeld zwischen Meinung und wissenschaftlicher Evidenz im Unterricht behandelt werden? Wie sieht ein politikdidaktisch angemessener Umgang mit den unterschiedlichen Positionen und Bewegungen aus? Welche Probleme, aber auch welche Chancen ergeben sich daraus für Lernende und Lehrende?

Termin:
Do., 27. Februar 2020, Beginn 13.00 Uhr
Fr., 28. Februar 2020, Beginn 9.00 Uhr

Ort:
TGA, Hörsaal (4. Stock)
Plößlgasse 13, 1040 Wien

Anmeldung:
office@igpb.at
Online-Anmeldung

Programm (zum Download)

Weitere Informationen: igpb.at/veranstaltungen/

 


 

Mit dem Anti-Bias-Ansatz vorurteilsbewusste Veränderungen beginnen
20. April - 1. Juli 2020, bifeb, St. Wolfgang

Anti-Bias ist ein diskriminierungs- und machtkritisches Praxiskonzept. Einen Eindruck und einen Transfer in den eigenen (Arbeits-)Alltag möchten wir mit dem dreimoduligen Angebot bieten.

Wir möchten mit erfahrungs- und prozessorientierten Übungen für verschiedene Formen von Diskriminierung sensibilisieren und beginnen, diese aktiv abzubauen. So wird unsere Wahrnehmung für Ungleichheiten geschärft und vieles, was als »normal« gilt, hinterfragt. Darüber hinaus entwickeln wir Kompetenzen für diversitäts-bewusste und diskriminierungskritische Handlungsstrategien für die eigenen Arbeits- und Lebenssituationen. Dabei gilt es, die oftmals unbewussten und sich gegenseitig bedingenden Voreingenommenheiten aufzuspüren – bei uns selbst, in der Gesellschaft und in unserem Umfeld. Selbstreflexion, Gruppenarbeits-Plenumsphasen unterstützen diesen Prozess.

1. Modul: Einstieg in den Ansatz, Austausch, Sensibilisierung
2. Modul: Wissen um Ungleichverhältnisse erweitern, d.h. die Wahrnehmung für Schieflagen schärfen und vertiefen
3. Modul: Praxisreflektion und Veränderung, Beschäftigung mit Privilegien und struktureller Ungleichheit

Zielgruppe:
MultiplikatorInnen, Lehrende, PädagogInnen, Teams und interessierte Menschen, die in pädagogischen und didaktischen Settings, sozialen und politischen Berufen arbeiten und sich beruflich oder privat mit den Themen vorurteilsbewusste Bildung und Diskriminierung auseinandersetzten möchten

Referentinnen:
Cvetka Bovha (Anti-Bias-Fortbildung, Beratung), Nele Kontzi (Anti-Bias Fortbildung und Beratung, diversitätsbewusste Teamentwicklung), Žaklina Mamutovič (Anti-Bias Trainerin, Empowerment-Trainerin) www.anti-bias-netz.org/

Koordination:
Anna Head (bifeb)

Termine und Arbeitszeiten:
20. – 22. April 2020, 8. – 10. Juni 2020, 29. Juni – 1. Juli 2020
1. Tag: 13.30 bis 18.00 Uhr, 2. Tag: 9.00 bis 12.30 Uhr, 14.00 bis 18.30 Uhr, 3. Tag: 9.00 bis 12.30 Uhr

Ort:
Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb)
Bürglstein 1-7, 5360 St. Wolfgang

Kontakt:
Karin Buchinger
Tel. +43 6137 6621 – 501
karin.buchinger@bifeb.at

Teilnahmegebühr: Euro 240,-

Weitere Informationen und Anmeldung (bis 6. April 2020): www.bifeb.at [...]

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